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Stadt der Zukunft Warum wir Visionen für eine ökologische Stadtentwicklung haben sollten

04.06.2012 - (idw) Stiftung Universität Hildesheim

Die Erfolgsgeschichte der Städte ist ungebrochen. Seit 2009 lebt die Mehrzahl der Menschen weltweit in Städten. In Europa sind es sogar ca. 80%. Industrialisierung, rasches Bevölkerungswachstum und Schrumpfung, Überalterung, Verfall und immer weniger Gestaltungsmöglichkeit der öffentlichen Hand. Dies sind Probleme, die viele Städte miteinander teilen, auch wenn Sie in unterschiedlichen Kulturräumen entstanden sind, so Prof. Dr. Jürgen Breuste. Er spricht am 20. Juni über die Stadt der Zukunft und stellt Beispiele aktueller Stadtentwicklungen vor. Die öffentliche Ringvorlesung Mensch und Umwelt an der Universität Hildesheim nimmt bis Juli 2012 jeden Mittwoch Umweltthemen in den Blick. Prof. Dr. Jürgen Breuste, Universität Salzburg, referiert am 20. Juni ab 18:15 Uhr zum Thema Stadt der Zukunft Warum wir Visionen für eine ökologische Stadtentwicklung haben sollten.
Viele Städte haben eine lange Geschichte durchlaufen. Sie erinnern uns an Aufbau- und Entwicklungsphasen, Zerstörungen und Veränderungen, wirtschaftlichen Aufschwung, Migration und städtebauliche Ambitionen, erläutert Breuste. Seit 2009 lebt die Mehrzahl der Menschen weltweit in Städten. In Europa sind es sogar ca. 80%. Die Erfolgsgeschichte der Städte ist ungebrochen. Gleichzeitig stehen sie vor neuen Herausforderungen: Industrialisierung und Deindustrialisierung, rasches Bevölkerungswachstum und Schrumpfung, Überalterung, Verfall und immer weniger Gestaltungsmöglichkeit der öffentlichen Hand. Dies sind Probleme, die viele Städte miteinander teilen, auch wenn Sie in unterschiedlichen Kulturräumen entstanden sind, so der Experte aus Salzburg.
Wie können sich Städte weiter entwickeln, ihre Probleme überwinden? Prof. Breuste stellt pragmatische Perspektiven, mutige Visionen und ihre praktischen Umsetzungen vor. Beispiele dafür sind die dynamischen Entwicklungen der großen Megastädte der Welt, z.B. in China, die Probleme der Schrumpfung von altindustrialisierten Städten in Europa und Nordamerika und die Perspektiven der neuen Ökostädte, von denen viele bereits im Bau sind. Für die meisten Städte wird gelten: Die Stadt der Zukunft muss und kann nicht neu gebaut werden. Sie ist aus der Stadt der Gegenwart heraus zu entwickeln. Es geht also vorrangig um den Umbau und die Veränderung von Städten. Nur in welche Richtung soll diese Entwicklung gehen? Wird sie durch die Wirtschaft, die moderne Technologie oder die Bürger bestimmt? Vorgestellt werden Beispiele aktueller Stadtentwicklung weltweit.

MENSCH UND UMWELT
Die öffentliche Ringvorlesung Mensch und Umwelt, eine kooperative Veranstaltung der Institute für Geographie, Biologie und Chemie, findet bis Mitte Juli mittwochs ab 18:15 Uhr im Hörsaal 1 (Hauptcampus der Stiftung Universität Hildesheim, Marienburger Platz 22) statt. Am 27. Juni spricht Holger Buschmann, NABU Niedersachsen, über Bodenabbau Katastrophe oder Chance für die Natur?. Die Stiftung Universität Hildesheim ist Partner im Hildesheimer Themenjahr 2012 Naturraum und gesundes Leben". jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });
Weitere Informationen: http://www.uni-hildesheim.de/index.php?id=fb4 - Fachbereich IV Mathematik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Informatik; Stiftung Universität Hildesheim Anhang
Pressemitteilung als PDF / Stadt der Zukunft / Ringvorlesung Mensch und Umwelt an Universität Hildesheim
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