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Zahlreiche Leibniz-Institute an Exzellenz-Wettbewerb beteiligt

13.06.2012 - (idw) Leibniz-Gemeinschaft

Mit Spannung erwartet auch die Leibniz-Gemeinschaft die Entscheidungen des Bewilligungsausschusses für die dritte Runde des Exzellenzwettbewerbs. Leibniz-Institute sind - wie schon in den ersten Runden - an zahlreichen Orten und in allen drei Linien in den Anträgen einbezogen. Und die beteiligten Institute spiegeln die Vielfalt der Leibniz-Gemeinschaft in Natur- und Kulturwissenschaften. Leibniz-Präsident Karl Ulrich Mayer warnte allerdings angesichts des Auslaufens der Exzellenzinitiative auch vor Investitionsruinen der Forschungspolitik. Allein in Dresden sind drei Leibniz-Institute am Zukunftskonzept und damit dem Griff nach dem Elitestatus für die TU Dresden beteiligt: Das Leibniz-Institut für Polymerforschung, das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung sowie das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung.
Die meisten Beteiligungen weist ein Antrag für eine Graduiertenschule der Humboldt-Universität Berlin auf: Bei dem Vorhaben mit dem Titel FutureLand Graduate School The Transformation of Land Use to Sustainability sind sechs Leibniz-Institute im Boot: Bei dem Projekt, das sich mit den Folgen von Klimawandel, abnehmender Biodiversität und zunehmender Bodennutzung beschäftigen soll, sind das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung, das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung, das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (Halle), das Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (Erkner), das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei sowie das Museum für Naturkunde Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung an der HU Berlin dabei.
Das Römisch-Germanische Zentralmuseum in Mainz, ein Forschungsmuseum der Leibniz-Gemeinschaft, beteiligt sich an einem Exzellenz-Cluster-Antrag der Uni Mainz (Earth and the Anthropocene).

Leibniz-Präsident Karl Ulrich Mayer nannte die erheblich intensivere Zusammenarbeit von universitären und außeruniversitären Forschungsgruppen auf allen Ebenen des Wettbewerbs eine verdiente Belohnung für die Idee der Exzellenzinitiative. Allerdings müsse mit dem absehbaren Ende dieser Initiative auch das Danach noch stärker in den Fokus der Debatte rücken. Insbesondere die jetzt mit viel Geld aufgebauten Exzellenz-Cluster dürften keine Investitionsruinen der Forschungspolitik werden, mahnte Mayer.

Pressekontakt für die Leibniz-Gemeinschaft

Christian Walther
Tel.: 030 / 20 60 49 42
Mobil: 0173 / 513 56 69
walther@leibniz-gemeinschaft.de

Die Leibniz-Gemeinschaft

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 86 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, und Sozialwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute bearbeiten gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevante Fragestellungen strategisch und themenorientiert. Dabei bedienen sie sich verschiedener Forschungstypen wie Grundlagenforschung, anwendungsorientierter Forschung, wissenschaftlicher Infrastrukturen und forschungsbasierter Dienstleistungen. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Sie pflegt intensive Kooperationen mit den Hochschulen, u.a. über gemeinsame Wissenschaftscampi, und mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Ihre Einrichtungen unterliegen einem maßstabsetzenden transparenten und externalisierten Begutachtungsverfahren. Jedes Leibniz-Institut hat eine Aufgabe von gesamtstaatlicher Bedeutung. Daher fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen etwa 16.800 Personen, davon sind ca. 7.800 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, einschließlich der 3.300 Nachwuchswissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,4 Mrd. Euro, die Drittmittel betragen etwa 330 Mio. Euro pro Jahr. jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });

Weitere Informationen: http://www.leibniz-gemeinschaft.de
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