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Exzellenzstatus der Freien Universität Berlin bestätigt/ Auszeichnungen in allen drei Förderlinien15.06.2012 - (idw) Freie Universität Berlin
Die Freie Universität Berlin hat im Exzellenzwettbewerb des Bundes und der Länder erneut den Exzellenzstatus errungen. Wie die gemeinsame Kommission aus Deutscher Forschungsgemeinschaft und Wissenschaftsrat sowie die Ressortministerinnen und -minister des Bundes und der Länder am Freitag in Bonn mitteilten, wird sie in allen drei Förderlinien ausgezeichnet. Bis 2017 bewilligt wurden Mittel für das Zukunftskonzept Veritas Iustitia Libertas. Internationale Netzwerkuniversität sowie drei Exzellenzcluster und sieben Graduiertenschulen in Sprecherschaft oder mit Beteiligung der Freien Universität Berlin.
Erfolgreich waren dabei die Exzellenzcluster NeuroCure (Folgeantrag), Topoi (Folgeantrag) und Unifying Concepts in Catalysis (Folgeantrag). Den Zuschlag bei den Graduiertenschulen erhielten die Berlin-Brandenburg School for Regenerative Therapies (Folgeantrag), die Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies (Folgeantrag), die Berlin Mathematical School (Folgeantrag), die Graduiertenschule Berlin School of Integrative Oncology (Neuantrag), die Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien (Folgeantrag), die Graduiertenschule für Nordamerikastudien (Folgeantrag) und die Graduiertenschule für Ostasienstudien (Neuantrag).
Der Präsident der Freien Universität Berlin, Prof. Dr. Peter-André Alt, sprach von einem glücklichen Tag für die Freie Universität und ihre Kooperationspartner. Er dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Freien Universität, die hochengagiert seit Jahren Dauerleistungen erbringen. Der Erfolg in der Exzellenzinitiative bestätige, dass die Reputation und Strahlkraft der Freien Universität größer denn je seien. Alt gratulierte der Humboldt-Universität zu Berlin und der Technischen Universität Berlin zu ihren Erfolgen in der Exzellenzinitiative. Durch den Zuschlag für die Zukunftskonzepte der Freien Universität und der Humboldt-Universität sowie die bewilligten Exzellenzcluster und Graduiertenschulen aller großen Berliner Universitäten sei der Wissenschaftsstandort Berlin-Brandenburg gestärkt worden.
Hinweis an Medienvertreter:
Zur Bebilderung stehen Ihnen Bilder zum kostenlosen Herunterladen zur Verfügung:
www.fu-berlin.de/presse/service/bildarchiv/index.html
www.fu-berlin.de/presse/service/bildarchiv_exzellenzinitiative/index.html
Für Ihre Berichterstattung steht Ihnen auf dem Campus der Freien Universität ein WLAN-Zugang zur Verfügung. Näheres am Ende dieser Pressemitteilung.
Die englische Fassung dieser Pressemitteilung finden Sie unter
www.fu-berlin.de/en/presse/informationen/fup/2012/fup_12_163/index.html
Die bewilligten Projekte im Einzelnen: dritte Förderlinie - Zukunftskonzept
Veritas Iustitia Libertas.
Internationale Netzwerkuniversität Freie Universität Berlin
Veritas Justitia Libertas.
The International Network University Freie Universität Berlin, (Folgeantrag)
Mit dem Zukunftskonzept Veritas Iustitia Libertas. Internationale Netzwerkuniversität entwickelt die Freie Universität Berlin den in ihrer Gründungstradition verankerten Netzwerkgedanken konsequent weiter. Aufbauend auf das erfolgreich umgesetzte Zukunftskonzept Internationale Netzwerkuniversität, das 2007 in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder ausgezeichnet worden ist, überführt die Freie Universität ihre Grundwerte Veritas (Wahrheit), Iustitia (Gerechtigkeit), Libertas (Freiheit) in den zukunftsweisenden Ausbau akademischer Netzwerke in den Bereichen Forschung, Internationalisierung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Freie Universität will früh Grundlagen für wissenschaftliche Exzellenz schaffen und Nachwuchswissenschaftler in kritischen Etappen der wissenschaftlichen Laufbahn unterstützen.
Mit dem Karrierewege-Modell wird die wissenschaftliche Karriereentwicklung von der Promotion bis zur Berufung gefördert. In enger Verbindung hierzu wird die Internationalisierungsstrategie fortgeschrieben, mit der die Freie Universität auf der Grundlage eines weltweiten Netzwerks und sieben Verbindungsbüros in New York, São Paulo, Brüssel, Kairo, Moskau, Neu-Delhi und Peking herausragende Spitzenforschung ermöglicht und voranbringt. Durch das Instrument der strategischen Partnerschaften (Primary Partnerships) wird die Freie Universität die Qualität ihrer internationalen Kooperationen steigern und den Austausch auf allen Ebenen vertiefen. Eine derartige Partnerschaft besteht beispielsweise mit der Hebrew University in Jerusalem. In Ergänzung zu den internationalen Netzwerken treten nun auch regionale Netzwerke verstärkt in den Fokus, die gemeinsam mit ausgewählten außeruniversitären Einrichtungen der Spitzenforschung auf dem Forschungscampus Berlin-Dahlem ausgebaut werden sollen. Die in der ersten Förderphase etablierten und erfolgreich arbeitenden strategischen Zentren bleiben die Hauptakteure des Zukunftskonzepts. Mit diesem begegnet die Freie Universität Berlin den Herausforderungen der globalisierten Welt und stellt zugleich die hohe Qualität ihrer Forschungsaktivitäten dauerhaft sicher. Der Erfolg des 2007 ausgezeichneten und nun weiterentwickelten Ansatzes zeigt sich bereits unter anderem an der stark gestiegenen Leistungsbilanz, internationalen Sichtbarkeit und am überdurchschnittlichen Anteil ausländischer Studierender und Wissenschaftler.
Weitere Informationen und Interviewwünsche
Goran Krstin, Pressesprecher des Präsidenten,
Telefon 030 / 838-73106, E-Mail: goran.krstin@fu-berlin.de
Die bewilligten Projekte im Einzelnen: zweite Förderlinie - EXZELLENZCLUSTER
EXZELLENZCLUSTER NeuroCure (Folgeantrag)
Das Ziel des Exzellenzlusters NeuroCure ist es, Krankheitsmechanismen besser zu verstehen und dadurch wirksame Therapien für neurologische Erkrankungen wie Schlaganfall, Multiple Sklerose und Epilepsie, aber auch psychiatrische Erkrankungen wie Alzheimer, Autismus, Depressionen oder Schizophrenie zu entwickeln. Damit dies gelingt, arbeiten Grundlagenwissenschaftler und Kliniker bei NeuroCure eng zusammen, um die Übertragung von Forschungsergebnissen aus dem Labor in neue Therapien zu fördern und Erkenntnisse aus der Klinik zurück in die Grundlagenforschung zu führen.
Mit der Fortführung des Exzellenzclusters NeuroCure, einer Kooperation der Charité Universitätsmedizin Berlin und den biologischen/biochemischen Wissenschaften ihrer Trägeruniversitäten, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Freien Universität Berlin, sowie mit drei außeruniversitären Forschungsinstituten, wird der bereits in den vergangen Jahren stark vorangetriebene Ausbau des neurowissenschaftlichen Standorts Berlin nachhaltig fortgesetzt. Seit 2007 arbeiten die universitären Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit den Forscherinnen und Forschern des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC), des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums (DRFZ) und des Leibniz-Instituts für Molekulare Pharmakologie (FMP) interdisziplinär und über die institutionellen Grenzen hinweg zusammen, um die Funktionen des Nervensystems zu erforschen. In den vergangenen Jahren konnten wir durch umfangreiche internationale Berufungen den neurowissenschaftlichen Forschungsstandort Berlin erfolgreich ausbauen. Diesen Weg werden wir jetzt fortsetzen und die begonnen Kooperationen mit den zusätzlichen Fördermitteln verstärken, sagt Prof. Dr. Dietmar Schmitz, Sprecher und Initiator des Exzellenzclusters.
Weitere Informationen
Prof. Dr. Dietmar Schmitz (Sprecher), Charité Universitätsmedizin Berlin,
Telefon: 030 / 450-539054, E-Mail: dietmar.schmitz@charite.de
Im Internet
www.neurocure.de
EXZELLENZCLUSTER Topoi. The Formation and Transformation of Space and Knowledge in Ancient Civilizations (Folgeantrag)
Der Exzellenzcluster Topoi. The Formation and Transformation of Space and Knowledge in Ancient Civilizations gemeinsam beantragt von der Freien Universität Berlin und der Hu
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