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Forschungsinitiative Niedersachsen startet mit rund 20 Millionen Euro

06.07.2012 - (idw) Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Insgesamt 57,4 Millionen Euro aus Niedersächsischem Vorab HANNOVER. Entsprechend den Vorschlägen des Landes Niedersachsen hat das Kuratorium der VolkswagenStiftung in seiner heutigen Sommersitzung beschlossen, Forschungsvorhaben im Rahmen des Niedersächsischen Vorab mit insgesamt mehr als 57 Millionen Euro zu unterstützen. Der Schwerpunkt der Förderung liegt in dieser Entscheidungsrunde bei einer neuen Forschungsinitiative für Niedersachsen. Mit den dafür bereitgestellten 19,5 Millionen Euro sollen die Forschungspotenziale an ausgewählten niedersächsischen Hochschulstandorten deutlich gestärkt werden.

Im Fokus stehen dabei Wissenschaftsbereiche, die bereits ein klar erkennbares Profil aufweisen, für die mittelfristige Planung der Hochschule von strategischer Bedeutung sind und deren zeitlich befristete Förderung zur Schwerpunktbildung und Standortstärkung beiträgt. Dies ist auf unterschiedlichen Wegen erreichbar, etwa über konkrete Forschungsprojekte, Infrastrukturmaßnahmen oder den Aus- und Aufbau von Netzwerken und Kooperationsbeziehungen. Die ausgewählten Vorhaben können für drei Jahre mit jeweils bis zu sechs Millionen Euro gefördert werden. Nach erfolgreicher Evaluation ist eine Verlängerung um zwei weitere Jahre möglich.

Professor Dr. Johanna Wanka, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur und Mitglied des Kuratoriums sagt: Die Forschungsinitiative Niedersachsen ist eine exzellente und erstklassige Förderung der Spitzenforschung in unserem Land. Wir geben den Hochschulen damit die Möglichkeit, sich in einer wettbewerbsintensiven Hochschullandschaft zu positionieren.

Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung: Es kommt heute mehr denn je darauf an, herausragende Forschungspotenziale vor Ort und in der Region zu bündeln. Mit diesem Wettbewerb wollen die Stiftung und das Ministerium dazu beitragen, das vorhandene Profil zu schärfen und die internationale Sichtbarkeit ausgewählter niedersächsischer Hochschulstandorte zu erhöhen.

In der Sommersitzung wurden außerdem folgende, ausgewählte Förderprojekte bewilligt:

Fünf Millionen Euro aus dem Niedersächsischen Vorab fließen in den Aufbau zweier Fraunhofer Anwendungszentren. So wird das Holzfaser-Anwendungszentrum in Hannover eine höherwertige Nutzung von Holzfaserstoffen und deren Derivaten für technische Anwendungen erforschen. Das Plasma-Anwendungszentrum in Göttingen wird Einsatzmöglichkeiten der Plasmatechnologie erproben.

Weitere fünf Millionen Euro werden zur Einrichtung eines Graduiertenkollegs Energiespeicher und Elektromobilität Niedersachsen (GEENI) in Braunschweig bereitgestellt. Ziel des Forschungsprogramms ist es, sich übergreifend der Frage zu widmen, wie Mobilität ohne fossile Brennstoffe gewährleistet werden kann.

Zwei Millionen Euro erhält der Forschungsverbund OCCUDERM der Universität Osnabrück und der Universitätsmedizin Göttingen zur Erforschung experimenteller, klinischer und edukativer Einflussfaktoren auf berufsbedingte Hauterkrankungen.

Mittelverwendung nach Disziplinen:


Von den insgesamt mehr als 57 Millionen Euro kommen 40,7 Millionen Euro interdisziplinären Projekten zugute. Rund 10,5 Millionen Euro aus dem Niedersächsischen Vorab entfallen auf die Ingenieurwissenschaften, gefolgt von 2,8 Millionen Euro für die Biowissenschaften, 2,2 Millionen Euro für die Naturwissenschaften sowie 1,1 Millionen Euro für die Geistes-, Sozial- und Verhaltenswissenschaften. jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });

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