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Biotechnologe aus Indien besucht Hochschullabore

10.07.2012 - (idw) Hochschule Rhein-Waal

Zusammenarbeit mit IIT in Kharagpur wächst Schritt für Schritt

Die Kooperation mit dem Indian Institute of Technology (IIT) in Kharagpur wächst Schritt für Schritt. Jetzt begrüßte die Hochschule Rhein-Waal Professor Subhas Kundu, der sich in einem Kurzbesuch über Forschungsschwerpunkte der Hochschule Rhein-Waal informierte und die Hochschullabore sowie das Zentrum für Mikroskopie an der Fakultät Life Sciences kennen lernte. Kleve/Emmerich/Kamp-Lintfort, 10. Juli 2012: Der Besuch unserer Labore und konstruktive Gespräche mit Professoren und Mitarbeitern der Hochschule Rhein-Waal sorgen dafür, dass die Vorstellungen der Hochschule und unsere Leistungsfähigkeit greifbar werden. Für eine Zusammenarbeit in Forschungsprojekten und den Austausch von Studierenden ist das essentiell, zeigt sich Hochschul-Präsidentin Prof. Dr. Marie-Louise Klotz zufrieden. Der Gast aus Indien stellte außerdem in einem Kurzvortrag seine Arbeit vor. Der Biotechnologieprofessor hat aus Seidenfäden, die aus dem Kokon der Tasar-Seidenraupe gewonnen werden, einen Zellträger aus Seide entwickelt, der aufgrund seiner Beschaffenheit möglicherweise bei beschädigten Herzmuskelgewebe als so genannter Herz-Patch zum Einsatz kommen könnte. Diesbezüglich arbeitet Professor Kundu in seinem Forschungsprojekt eng mit dem Max-Planck-Institut in Bad Nauheim zusammen, das er jetzt besuchte. Seinen Aufenthalt in Deutschland verband er mit einem Kurzbesuch in den Fakultäten Technologie und Bionik und Life Sciences.

Der Besuch von Professor Kundu unterstützt die Zusammenarbeit des IIT in Kharagpur und der Hochschule. Das Wissen um die Kompetenzen und Interessen der Partner, der Menschen in der jeweiligen Institution muss sich entwickeln. Dieses wächst durch regelmäßige Diskussionen und mündet in Konkreten Projekten, sagt die Hochschulpräsidentin, die erst kürzlich in Indien weilte und mit der New Delhi-University einen weiteren Kontakt herstellen konnte. Das intensive Kennenlernen der indischen Hochschulen soll den Austausch von Studierenden und Professoren, gemeinsame Promotionen und internationale Forschungsprojekte ermöglichen und die internationale Ausrichtung der Hochschule unterstreichen.

Mitte Juli reisen die ersten beiden Studierenden der Fakultät Life Sciences zur Mitarbeit im ersten gemeinsamen Forschungsprojekt nach Indien. Den Kontakt vermittelte das IIT in Kharagpur. Diese elitäre Universität ist ingenieurwissenschaftlich-technologisch ausgerichtet und im Gegensatz zu den anderen Hochschulen des Staates West Bengal direkt der Zentralregierung in Delhi unterstellt. IIT-Absolventen zählen zur Elite des Landes und können einen Abschluss vorweisen, der als Marke auch weltweit anerkannt ist. jQuery(document).ready(function($) { $("fb_share").attr("share_url") = encodeURIComponent(window.location); });
Weitere Informationen: http://www.hochschule-rhein-waal.de
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