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Über Meister Eckhart und Indische Christologie

18.10.2003 - (idw) Universität Erfurt

Zwei Gastvorträge an der Katholisch-Theologischen Fakultät

Erstmalig sind im September 2003 drei zusammenhängende Werke Meister Eckharts in das Chinesische übersetzt worden. Der Herausgeber dieser Ausgabe, P. Dominik Germeshausen, wird bei einem Vortrag in Erfurt über dieses Übersetzungsprojekt berichten.
Das Thema des Vortrags lautet: "Meister Eckhart und die Kultur Chinas. Herausforderungen einer Übersetzung". Dabei wird es neben sprachlichen Problemen u.a. um die Frage gehen, wie man bei einem solchen Projekt den Herausforderungen anderer Kulturkreise gerecht wird. Die öffentliche Gastvorlesung, zu der die Katholisch-Theologische Fakultät und das Katholische Forum in Thüringen einladen, findet am Dienstag, dem 21. Oktober 2003, um 19.30 Uhr, im Refektorium des Predigerklosters in Erfurt statt.

"Indische Christologie im Konflikt" lautet der Titel einer öffentlichen Gastvorlesung, die Prof. Dr. Jacob Parappally MSFS an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt parallel dazu ebenfalls am Dienstag, dem 21. Oktober 2003, um 19.30 Uhr, im Hörsaal Coelicum, Domstr. 10, hält. Der indische Theologe wird sich auf Einladung des Lehrstuhls für Dogmatik mit der Frage beschäftigen, wie das Bekenntnis zu Christus unter den Bedingungen einer außereuropäischen Kultur formuliert werden kann. Das Selbstverständnis indischer Christologie, aber auch mit ihr verbundene Missverständnisse werden behandelt. Jacob Parappally wurde 1953 in Kerala geboren. Er ist in Indien und weit darüber hinaus durch eine Vielzahl theologischer Publikationen bekannt geworden. Er ist Herausgeber von "The Church in India in Search of a New Identity" (Bangalore 1997) und von "Theologizing in Context. Statements of the Indian Theological Associtation" (Bangalore 2002). Der Theologe ist Mitglied im Leitungskreis der Indian Theological Association und im Advisory Board der Zeitschrift "Jnanadeepa". Zur Zeit ist er Dekan der Theologischen Fakultät in Pune.
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