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Universitätsklinikum bedankt sich für großzügige Spende

18.10.2003 - (idw) Universitätsklinikum Heidelberg

Computertomograph in Anwesenheit von Dietmar Hopp und seiner Gattin übergeben / Anschaffung mehrerer Geräte durch 2,056 Millionen Euro ermöglicht


Von links: Dietmar Hopp, Prof. Dr. Michael Wannenmacher, Prof. Dr. Dietrich von Fournier, die Heidelberger Künstlerin Elsbeth Janda und Annelie Hopp bei der Übergabe des Computertomographie-Gerätes. / Foto: Universitätsklinikum Heidelberg. Am Universitätsklinikum Heidelberg wurde am Freitag, dem 17. November 2003, das Computertomographie-Gerät in der Abteilung für Gynäkologische Radiologie, dessen Finanzierung die Dietmar-Hopp-Stiftung ermöglicht hat, in Anwesenheit von Dietmar Hopp und seiner Gattin Annelie Hopp übergeben. "Mit diesem Gerät können wir die Diagnostik von Krebserkrankungen bei unseren Patientinnen weiter verbessern und Bestrahlungen mit höherer Genauigkeit durchführen", erklärte Prof. Dr. Dietrich von Fournier, Ärztlicher Direktor der Abteilung für Gynäkologische Radiologie.

Der Ärztliche Direktor des Klinikums, Prof. Dr. Eike Martin, dankte Dietmar Hopp für die großzügige Spende von etwas mehr als 2 Millionen Euro und wies darauf hin, dass die Stiftung bereits mehrfach wichtige Geräte und Forschungsprojekte des Klinikums unterstützt hätte, deren Finanzierung schwierig oder unmöglich gewesen wäre. Dazu gehörten unter anderem technische Geräte zur Diagnostik seltener Stoffwechselerkrankungen bei Neugeborenen, die unerkannt und unbehandelt zum Tode führen würden.

Durch die Spende der Dietmar-Hopp-Stiftung wird ein weiteres Computertomographie-Gerät in der Abteilung Klinische Radiologie und Strahlentherapie finanziert, deren ehemaliger Direktor, Prof. Dr. Dr. Michael Wannenmacher, dem Spender Dietmar Hopp für die erneute Unterstützung der Abteilung dankte. Er wies insbesondere auf eine vor einigen Jahren gespendete Bestrahlungseinrichtung hin, mit deren Hilfe die zeitaufwendige Behandlung von Kindern in der Radiologischen Klinik seitdem durchgeführt werden kann.

Weiterhin werden mit den Spendengeldern Geräte für die Abteilung Gynäkologische Radiologie und die Abteilung Radiodiagnostik angeschafft, die der besseren Behandlung von Patientinnen mit gynäkologischen Krebserkrankungen zugute kommen:

* ein modernes Ultraschall Gerät, u.a. für die Früherkennung von Brustkrebs
* ein Gamma-Detektionssystem, das den Befall der Lymphknoten in der Achselhöhle feststellen kann und damit wichtige Befunde für die OP-Planung liefert
* zwei Stanzbiopsiegeräte, mit deren Hilfe Geräteproben ambulant entnommen werden und die Diagnose des Brustkrebs gesichert werden kann
* zwei Spulen für die Magnetresonanztomographie, die insbesondere bei jüngeren Frauen zum Einsatz kommt, um Röntgenstrahlen zu vermeiden
* ein Daten-Video-Projektor zur Präsentation wissenschaftlicher Ergebnisse

Außerdem finanziert die Dietmar-Hopp-Stiftung zwei Stellen von Ärzten für die Forschung zur Früherkennung von Brustkrebs.

Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
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