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IFEU: Ein Vierteljahrhundert Umweltforschung

18.10.2003 - (idw) Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH

25 Jahre Engagement für eine umweltverträgliche Entwicklung - das Heidelberger Institut für Energie- und Umweltforschung, kurz IFEU, feierte mit 250 Gästen ein Vierteljahrhundert erfolgreiche Wissenschaft und Beratung. Als Zeichen seiner Verbundenheit mit der Umwelt spendete das IFEU für jedes Jahr seines Bestehens 100 Bäume für das "Heidelberger Wäldchen" in Brasilien. "Umweltschutz hat heute mehr denn je eine globale Dimension," sagte Ulrich Höpfner, Geschäftsführer des IFEU. "Anspruchsvolle, aber gangbare Konzepte anzubieten und gleichzeitig Zukunftsperspektiven durch Umweltschutz aufzuzeigen - darin sehen wir unsere wichtigsten Aufgaben."

Das IFEU gehört zu den bekanntesten und ältesten unabhängigen Umweltinstituten in Deutschland. Seit 1978 forscht IFEU in Sachen Umwelt. Die Wissenschaftler sind in vielen nationalen und internationalen Gremien vom Nachhaltigkeitsbeirat bis hin zur Strahlenschutzkommission vertreten. Sie wirken nicht nur in Deutschland, sondern auch im europäischen Ausland, in China, USA, Mexiko bis hin zu den Marschall-Inseln. In den Institutsräumen in Heidelberg-Neuenheim arbeiten derzeit rund 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachdisziplinen.

Oberbürgermeisterin Beate Weber wies anlässlich der Festveranstaltung im historischen Spiegelsaal der Molkenkur auf die vielfältigen Verdienste hin, die sich das IFEU auch in Heidelberg erworben hat. "Mit Ihren Gutachten und Konzepten haben Sie wichtige Impulse für Klimaschutz, Abfallpolitik und eine nachhaltigere Wirtschaftsweise in Heidelberg gegeben. Dafür meinen herzlichen Dank!", so die OB auf der Festveranstaltung. Hariolf Grupp, Mitgründer des IFEU und heute Professor an der Universität Karlsruhe, betonte die innovativen Beiträge des IFEU in Wissenschaft und Praxis. "Umweltschutz birgt Potenziale, um Innovationen in Politik und Wirtschaft auszulösen." Dazu leiste IFEU wichtige Beiträge auf kommunaler, politischer und unternehmerischer Ebene.

Das Team der IFEU-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen kann auf 25 erfolgreiche Jahre zurückblicken, darunter aber auch auf manche finanzielle Durststrecke. Denn das Institut finanziert sich ausschließlich durch Forschungsaufträge und erhält keine staatliche Grundfinanzierung. Die Aufbruchstimmung der Gründer hat sich gehalten. So wird nach wie vor einmal in der Woche gemeinsam gekocht, gegessen und diskutiert. Daher blickt Ulrich Höpfner selbst angesichts eines abnehmenden öffentlichen Bewusstseins für Umweltfragen zuversichtlich in die Zukunft: "Engagement und Professionalität sind unser Kapital für das nächste Vierteljahrhundert Umweltforschung."
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