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FuelCell Energy Solutions erhält den Auftrag für stationäres Brennstoffzellen-Kraftwerk

07.08.2012 - (idw) Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bekommt im Rahmen eines ÖPP-Projektes einen neuen zweiten Dienstsitz in Berlin, Deutschland. Ein Brennstoffzellen-Kraftwerk wird in diesem Neubau installiert. FuelCell Energy Solutions GmbH, Produzent sauberer, effizienter und zuverlässiger Brennstoffzellen-Kraftwerke, gibt heute den Verkauf eines stationären 250 Kilowatt Brennstoffzellen-Kraftwerkes DFC250-EU® an die BAM Deutschland AG bekannt, das im Neubau des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin, unter Beteiligung der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., installiert wird. Die FuelCell Energy Solutions GmbH (FCES) wird das Kraftwerk, das voraussichtlich 2014 den Betrieb aufnehmen wird, herstellen und installieren. FCES wird außerdem über einen Zeitraum von zunächst 10 Jahren den Service und Betrieb des Kraftwerks von einer an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr besetzten Service- und Betriebszentrale aus sicherstellen.

Die Energiewende kann nur gelingen, wenn wir die Entwicklung dafür notwendiger Technologien vorantreiben, sagte Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Ich bin überzeugt: Brennstoffzellen spielen für die Energieversorgung der Zukunft eine wichtige Rolle. Dieses Brennstoffzellen-Kraftwerk soll demonstrieren, welchen Beitrag diese Technologie zur Energieversorgung großer Gebäude leisten kann.

Das Ministerium erwartet von uns einen state-of-the-art Bürokomplex mit den neuesten Entwicklungen auf den Gebieten der Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Das Brennstoffzellen-Kraftwerk bildet einen wichtigen Teil unserer Gesamtlösung, mit der wir diesen Ansprüchen gerecht werden wollen, sagt Dr.-Ing. Markus Koch, BAM Deutschland AG. Direkt am Reichstag und dem Kanzleramt gelegen, bietet dieses Gebäude mit der Brennstoffzelle eine einzigartige Gelegenheit, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Effizienz und Umweltfreundlichkeit der verbrauchsnahen Energieerzeugung mit einer solchen Technologie zu lenken.

Die BAM Deutschland AG, eines der führenden deutschen Bauunternehmen und Tochter der niederländischen Royal BAM Gruppe, errichtet den Neubau des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin, der sich durch den Einsatz von führenden Nachhaltigkeits- und Energieeffizienz-Technologien auszeichnet. Bestandteile des innovativen Energiekonzeptes sind u. a. der Einsatz eines Systems der thermoaktiven Kühldecke, LED-Technologie für die Beleuchtung sowie großflächige Photovoltaikelemente. Durch die intelligente Vernetzung der einzelnen haustechnischen Elemente (Smart Grid) wird der 54.000 m2 große Gebäudekomplex seiner Vorbildfunktion gerecht.
Das Kraftwerk liefert hocheffizient und so gut wie schadstofffrei etwa 40 Prozent der benötigten elektrischen und 20 % der thermischen Energie des Bürokomplexes.
Der Hauptnutzen der DFC250-EU® besteht darin, gleichzeitig Strom und vielseitig nutzbare Hochtemperatur-Wärmeenergie aus Erdgas zu erzeugen, was zum einen wirtschaftlich ist und andererseits den Nachhaltigkeitsanforderungen gerecht wird.
Bei dieser Anwendung wird die Wärme genutzt, um im Winter Heißwasser für die Gebäudeheizung und in den wärmeren Monaten Dampf für die Kühlung über eine Absorbtionskältemaschine zu erzeugen.

Das Fraunhofer IKTS ist begeistert von der Möglichkeit, dieses öffentlichkeitswirksame Projekt im Bundesministerium für Bildung und Forschung zu unterstützen, sagt Prof. Dr. Alexander Michaelis, Institutsleiter des Fraunhofer IKTS. Die dezentrale Energieerzeugung mit Brennstoffzellen ist eine wichtige Option für die zukünftige Energieerzeugung in Deutschland und repräsentiert die deutsche Brennstoffzellen-Technologie eindrucksvoll..

Dieser Vertrag ist ein wichtiger Meilenstein für FCES seit der Gründung im Mai dieses Jahres. FCES ist ein Joint-venture zwischen Fraunhofer IKTS und FuelCell Energy, Inc. Alle drei Unternehmen arbeiten gemeinsam an der Entwicklung des europäischen Marktes für stationäre Brennstoffzellen-Kraftwerke. Die Kooperation in Forschung und Entwicklung im Bereich Direct FuelCell®-(DFC®)-Technologie zielt auf weiter verbesserte Leistungsparameter und Kostenreduzierung.
DFC-Kraftwerke verkörpern eine weltweit erprobte Technologie für stabile, hocheffiziente und saubere stationäre Energieerzeugung.
FCES produziert, verkauft und wartet von seiner Produktionsstätte in Deutschland aus DFC-Brennstoffzellen im erweiterten europäischen Wirtschaftsgebiet für die FuelCell Energy, Inc.

Unsere sauberen, verbrauchsnahen Energieerzeugungslösungen finden in einer Vielzahl von Marktsegmenten in Deutschland Anwendung, die wie dieser Regierungsgebäudekomplex, zuverlässige und effiziente Energie erfordern, sagt Chip Bottone, Präsident and Chief Executive Officer der FuelCell Energy, Inc. und Geschäftsführer der FuelCell Energy Solutions GmbH. Unsere Brennstoffzellen-Kraftwerke sind skalierbar und ideal für die verbrauchsnahe Versorgung, wenn Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit genauso wichtig sind wie die Möglichkeit zur Energieeinspeisung in das Stromnetz.

Der Vertrag zwischen der BAM Deutschland AG und der FuelCell Energy Solutions GmbH wird unter Beteiligung der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V. geschlossen. Das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS arbeitet schwerpunktmäßig u. a. auf dem Bereich der Entwicklung neuer Energieversorgungssysteme mit Hilfe keramischer Systemkomponenten und besitzt zentrale proprietäre Rechte im Bereich der Brennstoffzellentechnologie.

Das Leuchtturmprojekt des BMBF mitten im Herzen Berlins verdeutlicht die Stärken eines Teams, das die Kompetenzen der BAM Deutschland AG in der Planung, Errichtung und das Betreiben von schlüsselfertigen Großprojekten in Deutschland vereint mit der technologischen Stärke von Fraunhofer und den kommerziellen Stärken der DFC-Brennstoffzellen-Kraftwerke sowie FuelCell Energy.

Direct FuelCell®-(DFC®)-Brennstoffzellen-Kraftwerke wandeln die Energie des Brennstoffs elektrochemisch in einem hocheffizienten Prozess direkt in elektrische Energie und Wärme um, wobei aufgrund fehlender Verbrennung praktisch keine Schmutz- oder Schadgasemissionen wie Stick- oder Schwefeloxide entstehen. DFC-Kraftwerke nutzen Kraftstoffe flexibel und arbeiten mit Erdgas oder erneuerbarem Biogas. Ein Wirkungsgrad von bis zu 85 % kann erzielt werden, wenn man die Kraftwärmekopplung (KWK) nutzt. Dies wird beim Neubau des Ministeriums für Bildung und Forschung vorbildlich umgesetzt. Durch den hohen Wirkungsgrad werden sowohl die Brennstoffkosten als auch die CO2-Emissionen reduziert. Die Produktion von Strom und Wärme in einer Anlage hilft Kosten zu senken und Umweltverschmutzung zu reduzieren.

DFC-Kraftwerke können dort errichtet werden, wo die Energie benötigt wird und liefern dauerhaft Grundlast-Energie für die Vor-Ort-Anwendung oder zur Netzeinspeisung. Durch die Kombination aus eher vernachlässigbarer Umweltverschmutzung, akzeptablem Flächenbedarf und dem leisen Betrieb eignen sich die DFC-Kraftwerke besonders für den Einsatz in Ballungszentren.

Über FuelCell Energy Solutions GmbH
FuelCell Energy Solutions entwickelt, produziert, verkauft, installiert, liefert den Komplettservice und betreibt stationäre Brennstoffzellen-Kraftwerke, die Elektrizität und qualitative hochwertig nutzbare Wärme effizient und wirtschaftlich bereitzustellen.

Der Firmensitz befindet sich in Dresden, Deutschland, und die Produktionsstätte in Ottobrunn, Deutschland. Diese nachhaltigen Kraftwerke bieten Sicherheit und Zuverlässigkeit der Energieversorgung für eine verbrauchsnahe Grundlastversorgung mit so gut wie keiner Umweltverschmutzung. Diese saubere Energieversorgung ist interessant für Energieversorger, Universitäten, Krankenhäuser, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Industrieanlagen und andere Einrichtungen mit hohem Energiebedarf. Direct FuelCell® (DFC®) Kraftwerke sind f
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