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Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut in Berlin wirbt die meisten EU-Mittel für die Photonik ein

09.08.2012 - (idw) Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik Heinrich-Hertz-Institut

Eine jetzt veröffentlichte Statistik der Europäischen Union belegt: Im Zeitraum 2007 bis 2011 gingen knapp 10 Prozent der EU-Fördermittel im Bereich Photonik an das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut in Berlin. Das HHI war damit unter 60 deutschen Unternehmen und Forschungsstätten am erfolgreichsten. Bereits heute berührt jedes zweite über das Internet transportierte Bit ein photonisches Bauteil des Heinrich-Hertz-Instituts. Die Fördermittel helfen dem HHI und drei weiteren Berliner Unternehmen, diese führende Stellung in der photonischen Datenübertragung weiter auszubauen. Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut in Berlin wirbt die meisten EU-Mittel für die Photonik ein

Europameister EU fördert die Photonik am Standort Berlin

Eine jetzt veröffentlichte Statistik der Europäischen Union belegt: Im Zeitraum 2007 bis 2011 gingen knapp 10 Prozent der EU-Fördermittel im Bereich Photonik an das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut in Berlin. Das HHI war damit unter 60 deutschen Unternehmen und Forschungsstätten am erfolgreichsten. Bereits heute berührt jedes zweite über das Internet transportierte Bit ein photonisches Bauteil des Heinrich-Hertz-Instituts. Die Fördermittel helfen dem HHI und drei weiteren Berliner Unternehmen, diese führende Stellung in der photonischen Datenübertragung weiter auszubauen.
Die Photonik ist laut einer Studie der Europäischen Union eine von fünf Schlüsseltechnologien und hat eine sehr hohe Bedeutung für unterschiedliche Märkte, von der Telekommunikation bis in die Anwendermärkte vom Einzelhandel, über Medizin, Bildung bis hin zur Sicherheit. Jeder Euro hat einen Hebeleffekt auf weitere 60 Euro, jeder Arbeitsplatz hat einen positiven Einfluss auf weitere 100 Arbeitsplätze. Mit einer jährlichen Wachstumsrate von rund 10 Prozent wächst die Photonik deutlich schneller als die übrige Industrie.
Im Zeitraum 2001 bis 2011 gingen rund 54 Mio. Euro aus Mitteln der EU in die Forschung zur Photonik, davon 4,5 Mio an das HHI.

Projekte wie MIRTHE und PARADIGM, die Technologien für die Übertragung von bis zu einem Terabit pro Sekunde erforschen, sind im Wettbewerb mit anderen Europäischen Konsortien erreicht worden. Dieser Erfolg die durchschnittliche Akzeptanzrate ist nur zwischen 10 und 20 % macht uns stolz kommentiert Martin Schell, stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts die Zahlen der EU. Wenn wir die erzielten Forschungsergebnisse wie bisher in Produkte umsetzen, kann das etwa 100 Arbeitsplätze bei unseren Partnern und uns bedeuten.
Als eine der fünf Schlüsseltechnologien der Europäischen Union wird die Photonik weiter an Bedeutung für den Ausbau der weltweiten Infrastruktur gewinnen. Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut will am Standort Berlin seine FuE-Infrastruktur entsprechend ausbauen.
Rund 80 Mitarbeiter arbeiten bereits heute in der Abteilung Photonische Komponenten. Die erfolgreiche Akquise von Mitteln der Europäischen Union zeigt die Bedeutung der wissenschaftlichen Arbeiten in Verbindung mit der Entwicklung von nachgefragten Produkten.
Am Standort Berlin ist das HHI in ein erfolgreiches Forschungsnetzwerk eingebunden. Sei es durch zwei Ausgründungen des HHI wie VPIphotonics oder u2t Photonics, die mit Venturekapital gegründete Firma Cogo Optronics oder den Verbund OptecBB.

Über das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut
Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut ist weltweit führend in der Entwicklung von mobilen und festen Breitband-Kommunikationsnetzen und Multimedia-Systemen. Ob photonische Komponenten und Systeme, faseroptische Sensorsysteme oder High Speed Hardware Architekturen im Heinrich-Hertz-Institut wird zusammen mit internationalen Partnern aus Forschung und Industrie und für den internationalen Markt an Infrastrukturen für die zukünftige Gigabit Society gearbeitet. Daneben werden zukünftigen Anwendungen für die Breitband-Netze entwickelt. Forschungsschwerpunkte sind 3D-TV, 3D-Display, HDTV, Mensch-Maschine- Interaktion durch Gestensteuerung sowie die Bildsignalverarbeitung und -übertragung und die Interaktive Mediennutzung.

Quelle
http://ec.europa.eu/information_society/digital-agenda/scoreboard/
http://ec.europa.eu/information_society/digital-agenda/scoreboard/docs/download/...

Weitere Informationen
http://www.hhi.fraunhofer.de/pc
http://www.hhi.fraunhofer.de/de/press/downloads/photonics/

Fachkontakt
Dr. Martin Schell
Tel +49 30 31002-703
martin.schell@hhi.fraunhofer.de function fbs_click() {u=location.href;t=document.title;window.open('http://www.facebook.com/sharer.php?u='+encodeURIComponent(u)+'&t='+encodeURIComponent(t),'sharer','toolbar=0,status=0,width=626,height=436');return false;} html .fb_share_link { padding:2px 0 0 20px; height:16px; background:url(http://static.ak.facebook.com/images/share/facebook_share_icon.gif?6:26981) no-repeat top left; } Share on Facebook


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