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Science Café: Gibt es bald den Übermenschen?

19.09.2012 - (idw) DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden

Das Science Cafè lädt
am Dienstag, 25. September 2012, 20.00 Uhr
zur Diskussion "Gibt es bald Übermenschen?"
in die Groovestation, Katharinenstr. 11-13, 01099 Dresden ein. (Eintritt frei!)

Im Gespräch mit dem Publikum sind:
Prof. Evelin Schröck, Leiterin des Instituts für Klinische Genetik an der TU Dresden
Dr. Jörg Michel,Studienleiter 'Naturwissenschaft in gesellschaftlicher Verantwortung' an der Evangelischen Akademie Meißen
Prof. Pauline Wimberger, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden In lockerer Atmosphäre, bei Getränken und Snacks, diskutieren Experten und Laien über aktuelle und brisante Fragen der Wissenschaften. Es gibt kein strenges Podium aber viele Möglichkeiten für den direkten Dialog an allen Tischen. Das Science Café lädt ein: Diskutiert mit, stellt Fragen, sagt eure Meinung!

Alles ist möglich, nichts muss mehr dem Zufall überlassen werden. Das trifft auch auf den noch ungeborenen Nachwuchs zu wir können das Design des perfekten Kindes mitbestimmen! Genetische Erkrankungen wie offener Rücken, Herzfehler oder Trisomie 21 können in der frühen Schwangerschaft entdeckt werden. Vorgeburtliche genetische Untersuchungen könnten auch genutzt werden, um die genetische Veranlagung für Alkoholismus und psychische Erkrankungen zu bestimmen. Ein vor kurzem entwickelter Bluttest für schwangere Frauen ermöglicht es, das gesamte Erbgut des ungeborenen Babys zu entschlüsseln. Dieser genetische Code lässt theoretisch Rückschlüsse auf eine unendliche Menge an Informationen zu auch auf die Haar- und Augenfarbe.

Wollen wir dieses Wissen? Ist es ethisch vertretbar, sich diese Information zu verschaffen? Wo beginnt der Missbrauch dieser Daten?
Das Science Café ist eine gemeinsame Veranstaltung des Dresden Forum on Science and Society und der GrooveStation.

Pressekontakt
Birte Urban-Eicheler
Pressesprecherin DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden Exzellenzcluster der TU Dresden und des
Biotechnologischen Zentrums der TU Dresden
Tel.: +49 (0)351 458 82065
E-Mail: birte.urban@crt-dresden.de

Florian Frisch
Pressesprecher Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik
Tel.: +49 (0)351 210 2840
E-Mail: frisch@mpi-cbg.de

Das 2006 gegründete Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) der Technischen Universität konnte sich in der dritten Runde der Exzellenzinitiative erneut als Exzellenzcluster und DFG-Forschungszentrum durchsetzen. Es wird von dem Entwicklungs- und Neurobiologen Prof. Dr. Michael Brand geleitet. Ziel des CRTD ist es, das Selbstheilungspotential des Körpers zu erforschen und völlig neuartige, regenerative Therapien für bisher unheilbare Krankheiten zu entwickeln. Die Forschungsschwerpunkte des Zentrums konzentrieren sich auf Hämatologie und Immunologie, Diabetes, neurodegenerative Erkrankungen sowie Knochenersatz. Zurzeit arbeiten sechs Professoren und neun Forschungsgruppenleiter am CRTD, die in einem interdisziplinären Netzwerk von über 90 Mitgliedern sieben verschiedener Institutionen Dresdens eingebunden sind. Zusätzlich unterstützen 18 Partner aus der Wirtschaft das Netzwerk. Dabei erlauben die Synergien im Netzwerk eine schnelle Übertragung von Ergebnissen aus der Grundlagenforschung in klinische Anwendungen.

Das MPI-CBG ist eines von 80 Instituten der Max-Planck-Gesellschaft, wurde 1998 gegründet und arbeitet seit Februar 2001 an seinem Standort in Dresden. Über die Hälfte der 400 Mitarbeiter kommt aus dem Ausland, 45 Nationen arbeiten zusammen in den Laboren. Das Institut widmet sich in einer neuartigen Verbindung aus Entwicklungs- und Zellbiologie der allgemeinen Frage, wie sich Zellen auf ihrem Weg zu Geweben organisieren. Dabei spielen Themenbereiche wie Zellteilung, Zelldifferenzierung, die Struktureigenschaften von Zellorganellen, die Übermittlung von Gütern oder Signalen zwischen Zellen oder das genaue Funktionieren molekularer Maschinen eine wichtige Rolle. An den Modellorganismen Fadenwurm, Fruchtfliege, Zebrafisch und Maus suchen derzeit 25 Arbeitsgruppen Erkenntnisse zu den grundlegenden Prozessen in der Zelle. Vielfach liefern die Ergebnisse dieser Grundlagenforschung auch Anhaltspunkte für die Diagnose und Behandlung von Krankheiten wie Diabetes, Krebs, Alzheimer oder der Degeneration der Netzhaut.

Das Biotechnologische Zentrum (BIOTEC) wurde 2000 als zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Technischen Universität Dresden mit dem Ziel gegründet, modernste Forschungsansätze in der Molekular- und Zellbiologie mit den in Dresden traditionell starken Ingenieurswissenschaften zu verbinden. Innerhalb der TU Dresden nimmt das BIOTEC eine zentrale Position in Forschung und Lehre mit dem Schwerpunkt Molecular Bioengineering und Regenerative Medizin ein. Es trägt damit entscheidend zur Profilierung der TU Dresden im Bereich moderner Biotechnologie und Biomedizin bei. Die Forschungsschwerpunkte der internationalen Arbeitsgruppen bilden die Genomik, die Proteomik, die Biophysik, zelluläre Maschinen, die Molekulargenetik, die Gewebezüchtung und die Bioinformatik. function fbs_click() {u=location.href;t=document.title;window.open('http://www.facebook.com/sharer.php?u='+encodeURIComponent(u)+'&t='+encodeURIComponent(t),'sharer','toolbar=0,status=0,width=626,height=436');return false;} html .fb_share_link { padding:2px 0 0 20px; height:16px; background:url(http://static.ak.facebook.com/images/share/facebook_share_icon.gif?6:26981) no-repeat top left; } Share on Facebook

Weitere Informationen: http://www.groovestation.de/sciencecafe http://www.facebook.com/ScienceCafeDD
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