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Lise-Meitner-Ausstellung / PK 6. 11. Berlin

28.10.2003 - (idw) Hahn-Meitner-Institut Berlin GmbH

Lise Meitner - "Frau des Jahres" 1946
Eine biografische Ausstellung zum 125. Geburtstag

Pressekonferenz am 6. 11., 11 Uhr, Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße 33, 10785 Berlin-Tiergarten.

Die Ausstellung über die große österreichische Physikerin ist in einzelne Lebensabschnitte, insbesondere in die Zeiten der Wohnorte Wien - Berlin - Stockholm - Cambridge gegliedert. Mit zahlreichen Zeitdokumenten, Briefen, Tondokumenten, Animationen und wissenschaftlichen Originalgeräten der Zeit Lise Meitners. Es erscheint ein Katalog.

Einladung zur Pressekonferenz
Donnerstag, 6. November 2003, 11 Uhr

Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Potsdamer Straße 33, 10785 Berlin-Tiergarten, Ausstellungsraum

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie herzlich zur Pressekonferenz und Vorbesichtigung der Ausstellung über das Schaffen und Leben der Physikerin Lise Meitner ein. Mit Fotos, Briefen, Dokumenten, Originalgeräten, Tondokumenten und Animationen zeichnet die Ausstellung anlässlich des 125. Geburtstages Lise Meitners ihre Lebensstationen Wien-Berlin-Stockholm-Cambridge nach. Die Ausstellung ist vom 7. November bis zum 13. Dezember in der Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße 33 im Ausstellungsraum zu sehen.

Zur Pressekonferenz erwarten Sie die kommissarische Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin Barbara Schneider-Kempf sowie der Initiator und Gestalter der Ausstellung Dr. h.c. Jost Lemmerich. Am Abend des 6. November findet ab 18 Uhr eine Eröffnungsfeier statt, zu der Sie ebenfalls herzlich eingeladen sind.


Zur Ausstellung:
Nahezu alle großen Entdeckungen sind nach einhundert Jahren Allgemeingut geworden, sie scheinen uns naturgemäß und leicht nachvollziehbar. Das gilt auch für das bedeutende wissenschaftliche Werk Lise Meitners - manches, was von ihr mit Mühen erforscht wurde, kann heute in einem Schulversuch vorgeführt werden.

Die Ausstellung zum 125. Geburtstag Lise Meitners versucht, gedankliche und experimentelle Schwierigkeiten aufzuzeigen, die vor den großen Lebensleistungen der österreichischen Wissenschaftlerin lagen. Insbesondere aber widmet sich die Ausstellung ihrer persönlichen Biografie.

Lise Meitner hat zu Lebzeiten stets sehr strikt jede Auskunft über ihr persönliches Leben abgelehnt. Dennoch hat sie sehr vieles von ihrer Korrespondenz aufbewahrt. So scheint es möglich, an Hand ihres Nachlasses ihre Persönlichkeit verständlich zu machen - ihren hohen Anspruch an das eigene und fremde ethische Verhalten, ihre Fähigkeit, über alle Schwierigkeiten hinweg eine feste Freundschaft zu bewahren, eine tief empfundene Freude an der Natur zu haben und kein leichtes Leben zu führen.

Die Ausstellung zeigt neben Briefen und anderen historischen Dokumenten auch wissenschaftliche Originalgeräte der Zeit Lise Meitners. Es erscheint ein Ausstellungskatalog.
Die Ausstellung wird vom Hahn-Meitner-Institut Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin sowie der Max-Planck-Gesellschaft München getragen.

Pressestelle Hahn-Meitner-Institut, Thomas Robertson, Tel. 030 / 8062-2034

Pressestelle Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Jeanette Lamble, Tel. 030 / 266-1369
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