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Jugendopposition im Nationalsozialismus

01.11.2012 - (idw) Fachhochschule Erfurt

In der gemeinsamen Ringvorlesung von Fachhochschule und Universität Erfurt zu Rechtsextremismus, Rechtspopulismus, Fremdenfeindlichkeit Spurensuche in Geschichte und Gegenwart spricht am 6. November um 18 Uhr im Audimax der Universität Erfurt (Nordhäuser Straße 63) der Leipziger Journalist Dr. Sascha Lange, zum Thema Leipziger Meuten und Broadway-Cliquen. Jugendopposition im Nationalsozialismus.

Die Leipziger Meuten waren Ende der 1930-er Jahre die größte oppositionelle Jugendbewegung im damaligen Deutschen Reich. Mit vielfältigen Aktionsformen lehnten sie sich gegen den NS-Staat auf und versuchten, ein selbstbestimmtes Leben jenseits der Hitlerjugend zu führen.
Unterstützt durch zahlreiche Fotos und Dokumente aus dem Buch "Die Leipziger Meuten - Eine Dokumentation" wird im Vortrag außerdem der Übergang Anfang der 1940-er Jahre von traditioneller Jugendbewegung hin zur Swingmusik als erste Jugendkultur der Moderne Anfang der 1940-er Jahre in Deutschland erklärt.

Der Referent, Sascha Lange, wurde 1971 geboren und lebt seither in Leipzig. Er ist promovierter Historiker mit dem Schwerpunkt Jugendkulturen und arbeitet als freiberuflicher Autor.

Die nächste Veranstaltung findet am 13.11. um 18 Uhr im Audimax der Universität Erfurt statt. Dann spricht Dr. Christel Gärtner von der Universität Münster über Nationalsozialismus als kollektives Deutungsmuster und sinnstiftendes Identitätsangebot.

Kooperationspartner der Ringvorlesung: Stadt Erfurt, Universitätsgesellschaft Erfurt e.V., Verein der Freunde und Förderer der Fachhochschule Erfurt, Volkshochschule Erfurt, Friedrich-Ebert-Stiftung sowie DGB-Bildungswerk Thüringen e.V.

Die Ringvorlesung findet dienstags, 18 Uhr, statt, der Eintritt ist frei. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige volksverhetzende Äußerungen Veranstaltungen gestört haben, den Zutritt zu Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser - notfalls mit Polizeigewalt - auszuschließen.

Programm auf
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