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Gewalt, Militarisierung und Wirtschaftskrise als Probleme der Politik

01.11.2012 - (idw) Hamburger Institut für Sozialforschung

Nicht-öffentliche Tagung Gesellschaftssorgen und Gemeinschaftsgefühle. Massengesellschaft, Pluralismus und Modelle des Sozialen in der Zwischenkriegszeit im Hamburger Institut für Sozialforschung am 15. und 16. November. Die 1920er und 1930er Jahre bilden den Auftakt für einen tiefgreifenden Wandel der modernen Industriegesellschaft, das schlägt sich auch in den intellektuellen Debatten um die Krise der liberalen Demokratie nieder, sagt der Politikwissenschaftler Dr. Jens Hacke, einer der beiden Organisatoren der Tagung, die Mitte November im Hamburger Institut für Sozialforschung stattfindet.

Ausgehend von der Weimarer Republik und mit Blick auf die Vorkriegsjahre des NS-Regimes, geht es in dem Workshop um Konzeptionen des Politischen angesichts totalitärer Bedrohung von links und rechts. Antiliberalismus, Nationalismus und der Ruf nach der Diktatur forderten die Leitidee der sozialen Demokratie heraus. Drei Aspekte werden uns vorrangig befassen: gesellschaftliche Kohäsion, Ordnung der Wirtschaft und der Paradigmenwechsel der Politik, ergänzt Prof. Dr. Heinz Bude.

Soziologie, Nationalökonomie und Staatsrecht reflektierten neue Gestaltungsmöglichkeiten der Politik. Die theoretischen Debatten der damaligen Zeit, verbunden mit Namen wie Helmuth Plessner, Carl Schmitt, John Maynard Keynes u. a., haben wenig an Strahlkraft verloren. Auch in gegenwärtigen Selbstverständigungsdebatten um neuerliche Wirtschaftskrisen, um die Handlungsfähigkeit der parlamentarischen Demokratie oder angemessene Sozialpolitik rückt die Epoche zwischen den Weltkriegen näher.

Sollten Sie Rückfragen haben, oder ein Gespräch mit den wissenschaftlichen Organisatoren führen wollen, wenden Sie sich gerne an:
Dr. Regine Klose-Wolf
Hamburger Institut für Sozialforschung
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mittelweg 36
20148 Hamburg
Tel. 040 4140 9712
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