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Neue Ausgabe von "Pictures of the Future" (Herbst 2012) erschienen

01.11.2012 - (idw) Siemens AG

Die Herbstausgabe 2012 des Siemens-Forschungsmagazins "Pictures of the Future" beschäftigt sich mit der Zukunft unserer Energieversorgung, dem Internet der Dinge und Forschung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Der Schwerpunkt zum Energie-Puzzle stellt einige Maßnahmen vor, die den Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung ebnen sollen. Besonderes Augenmerk legt das Magazin auf die Energiewende in Deutschland. Dabei beschreibt es die Herausforderungen vor denen Bürger, Energieversorger und Politik stehen, wenn sie das über Jahrzehnte eingespielte Energiesystem eines Industrielandes neu aufstellen wollen. Wie sogenannte unsichtbare Helfer heute schon unseren Alltag durchdringen und welche Chancen sich eröffnen, wenn diese Softwareagenten sich über das Internet der Dinge vernetzen, zeigt der zweite Schwerpunkt der Ausgabe. Forschung nah am Menschen ist Thema des dritten Schwerpunkts. Hier geht es um neue Methoden der Früherkennung, beispielsweise von Alzheimer oder Tuberkulose, und um Entwicklungsprojekte in Kamerun und Indien, die die Situation der Menschen verbessern sollen. Das Heft kann kostenlos im Internet bestellt werden.

Das Energie-Puzzle
Die weltweiten Energiesysteme sind wenig nachhaltig, zudem werden Ressourcen knapper und auch der Klimawandel schreitet voran. Ehrgeizige Pläne wie die der Energiewende in Deutschland sollen diesen Herausforderungen begegnen. Damit dieser Wandel gelingt, ist ein Puzzle an Maßnahmen nötig, die alle ineinander greifen. Zentral ist etwa der Ausbau erneuerbarer Energien. Als großer Hoffnungsträger gilt die Windenergie, die dank zahlreicher Innovationen immer wirtschaftlicher wird. Stromautobahnen, sogenannte Hochspannungs-gleichstromübertragungen (HGÜ) können große Strommengen beinahe verlustfrei zum Verbraucher transportieren. Als -Backup-Lösung dienen konventionelle Kraftwerke, die schnell und zuverlässig Leistung erbringen können und relativ wenig Kohlendioxid ausstoßen beste Voraussetzungen für einen Boom der Gaskraftwerke. Zu einem geringeren CO2-Ausstoß könnten auch spezielle Elektro-Lkw beitragen, die mit Stromabnehmern ausgestattet sind und derzeit von Siemens getestet werden. Intelligente Verbrauchssteuerung und extrem energieeffiziente Gebäude wie das neue Stadtentwicklungszentrum The Crystal von Siemens in London helfen, den Stromverbrauch einzudämmen. Manche Bürger nehmen ihre Stromversorgung sogar selbst in die Hand und errichten in Eigenregie Windparks. Die Energiewende ist eine Investition in die Zukunft, von der nachfolgende Generationen profitieren werden, sagt Jochen Homann, Präsident der deutschen Bundesnetzagentur, im Interview.

Unsichtbare Helfer
Als dritte große Innovationswelle nach Ethernet und Internet beschreibt Elgar Fleisch, Direktor am Institut für Technologiemanagement der Universität St. Gallen, das Internet der Dinge. In diesem Netz der Zukunft kommunizieren Maschinen aller Art miteinander und könnten künftig die Fertigung oder unsere Energie- und Verkehrssysteme revolutionieren. RFID-Chips können helfen, Logistikketten über Unternehmensgrenzen hinweg miteinander zu vernetzen und eine spezielle Software kann die Qualität beispielsweise von Medikamenten überwachen und die Produkte lückenlos zurückverfolgen. Wie ein reibungsloser Übergang von der virtuellen in die reale Welt funktioniert, zeigte die erfolgreiche Landung von Curiosity auf dem Mars. Der Rover wurde mit Software von Siemens entwickelt und zuvor am Computer simuliert. Effizienzsteigerungen dank präziser Entwicklung in der virtuellen Welt erhofft sich auch die noch junge Autoindustrie in China und setzt auf eine Software, die Entwicklungsabteilungen mit Produktionsstätten vernetzt.

Forschung nah am Menschen
Viele Dinge erleichtern unseren Alltag, ohne dass wir uns bewusst sind, was an Technik dahinter steckt. Diese scheinbaren Selbstverständlichkeiten des modernen Lebens werden immer ausgeklügelter. So arbeiten Siemens-Forscher an Hörgeräten, die miteinander kommunizieren und so ein räumliches, homogenes Klangbild ermöglichen. In ihren Labors entstehen zudem Sensoren, die Krankheiten wie Krebs und Tuberkulose an Veränderungen des Atems erschnüffeln können. Der Mensch im Mittelpunkt das gilt auch für neue Metros, deren Innenraum-Design auf Nutzerfreundlichkeit ausgelegt ist. Ebenso für Systeme, die vor drohenden Unwettern warnen oder Personenströme simulieren und sogar das menschliche Verhalten im Voraus berechnen. Auch das Internet der Zukunft wird sich mehr dem Menschen anpassen und zu einem Lifestream werden, sagt der Computervisionär David Gelernter von der US-Universität Yale im Interview.

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Weitere Informationen: http://www.siemens.de/innovationnews
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