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Manfred Hennecke und Klaus Weinert im acatech Präsidium; Jürgen Gausemeier ist Vizepräsident

01.11.2012 - (idw) acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

Berlin, 5. November 2012. Jürgen Gausemeier, Universität Paderborn, wird Vizepräsident von acatech Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. Manfred Hennecke, BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, und Klaus Weinert, Technische Universität Dortmund, wurden ins Präsidium der Akademie gewählt. Aus seinen bisherigen acatech Funktionen ausgeschieden ist Dieter Spath, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, der die Akademie seit 2008 als Vizepräsident gelenkt hat. acatech dankt Dieter Spath, der die inhaltliche Arbeit und strategische Ausrichtung der Akademie seit ihrer Gründung maßgeblich geprägt hat. Der neue Vizepräsident von acatech Jürgen Gausemeier ist Inhaber des Lehrstuhls für Produktentstehung am Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn. Seit 2003 ist er Mitglied der Akademie und gehört seit 2008 zum acatech Präsidium. Von 2008 bis 2010 leitete Jürgen Gausemeier das Themennetzwerk Produktentstehung und hat den Aufbau des Themenfeldes bei acatech maßgeblich mitgestaltet. Er war Leiter des Projekts Wertschöpfung und Beschäftigung in Deutschland und engagiert sich derzeit in einer Projektgruppe, die Möglichkeiten und Grenzen technikbezogener Zukunftsschau untersucht, um auf dieser Basis Leitlinien für einen rationalen Umgang mit Zukunftsszenarien zu entwickeln.
Neue Mitglieder im acatech Präsidium sind Manfred Hennecke und Klaus Weinert. Manfred Hennecke ist Präsident der BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung und seit 2005 Mitglied von acatech. Der Experte für Physikalische Chemie der Polymere ist Präsidiumsmitglied des Deutschen Instituts für Normung (DIN), Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Ressortforschungseinrichtungen des Bundes und Mitglied des Verwaltungsrats der Stiftung Warentest. Bei acatech ist er im Steuerkreis des Themennetzwerks Materialwissenschaft und Werkstofftechnik aktiv. Manfred Hennecke wird insbesondere das Fachgebiet Materialwissenschaften im Präsidium vertreten.
Klaus Weinert ist ehemaliger Leiter des Instituts für Spanende Fertigung der Technischen Universität Dortmund und seit 2006 Mitglied der Akademie. Er vertritt acatech bereits als Botschafter an seiner Universität und war zwischen 2010 und 2012 Sprecher des Themennetzwerks Produktentstehung. Derzeit koordiniert er die von Dieter Spath angestoßene acatech Initiative Stadt der Zukunft, mit der die Akademie Aktivitäten und Projekte in diesem Themenfeld entwickeln und bündeln will. Klaus Weinert vertritt im Präsidium das Fachgebiet Produktionswissenschaft. Ebenso wie Jürgen Gausemeier und Manfred Hennecke wurde er einstimmig vom acatech Präsidium gewählt.
Dieter Spath scheidet auf eigenen Wunsch nach vier Jahren als Vizepräsident und Präsidiumsmitglied seit 2005 aus dem obersten Leitungsgremium. Dieter Spath hat den Themennetzwerken und Projekten von acatech ihre Kontur gegeben und mehrere Projekte persönlich geleitet, darunter Studien zu außeruniversitären Ausgründungen und die Stellungnahme Elektromobilität, mit der acatech 2009 das Ziel einer deutschen Leitanbieterschaft in der industriepolitischen Agenda verankert hatte. Nun widmet er sich ganz seinen gewachsenen Aufgaben bei der Fraunhofer Gesellschaft. Dort leitet er bereits das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO. Zusätzlich übernimmt er die Leitung der Systemforschung Morgenstadt und widmet sich dem weiteren Ausbau des S-Tec Zentrum für Technologie- und Innovation, Stuttgart.
Mit Dieter Spath geht ein Wissenschaftler, eine Persönlichkeit und ein wichtiger Wegbereiter der Akademie von Bord, betonte Reinhard F. Hüttl, acatech Präsident. Er hat unsere Themennetzwerke und wissenschaftlichen Projekte entscheidend geprägt. Ich danke ihm von ganzem Herzen für sein Engagement als Vizepräsident und Präsidiumsmitglied und freue mich, dass er uns als Mitglied weiter zur Seite steht.
Dieter Spath gratulierte seinen Nachfolgern und blickte zurück: Bis 2002 fehlte unter den internationalen Technikakademien die deutsche Stimme. acatech hat sich binnen zehn Jahren von einer Technikklasse zu einer anerkannten, bund-länder-geförderten Akademie entwickelt. Heute koordiniert acatech den Innovationsdialog der Bundesregierung und legt vielbeachtete technologiepolitische Studien vor. acatech ist ein erfolgreicher Start-up der wissenschaftlichen Politikberatung. Ich werde die Akademie als Mitglied weiterhin unterstützen und gratuliere Jürgen Gausemeier, Manfred Hennecke und Klaus Weinert zu ihrer Wahl.
Das vierzehnköpfige Präsidium steuert die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und bestimmt deren strategische Ausrichtung. Ihm gehören zehn Wissenschaftler an, die aus dem Kreise der Mitglieder hervorgehen. Hinzu kommen vier Vertreter des acatech Senats, dem Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Verbänden und den Wissenschaftsorganisationen angehören.

Über acatech Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
acatech vertritt die deutschen Technikwissenschaften im In- und Ausland in selbstbestimmter, unabhängiger und gemeinwohlorientierter Weise. Als Arbeitsakademie berät acatech Politik und Gesellschaft in technikwissenschaftlichen und technologiepolitischen Zukunftsfragen. Darüber hinaus hat es sich acatech zum Ziel gesetzt, den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu unterstützen und den technikwissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Zu den Mitgliedern der Akademie zählen herausragende Wissenschaftler aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. acatech finanziert sich durch eine institutionelle Förderung von Bund und Ländern sowie durch Spenden und projektbezogene Drittmittel. Um die Akzeptanz des technischen Fortschritts in Deutschland zu fördern und das Potenzial zukunftsweisender Technologien für Wirtschaft und Gesellschaft deutlich zu machen, veranstaltet acatech Symposien, Foren, Podiumsdiskussionen und Workshops. Mit Studien, Empfehlungen und Stellungnahmen wendet sich acatech an die Öffentlichkeit. acatech besteht aus drei Organen: Die Mitglieder der Akademie sind in der Mitgliederversammlung organisiert; das Präsidium, das von den Mitgliedern und Senatoren der Akademie bestimmt wird, lenkt die Arbeit; ein Senat mit namhaften Persönlichkeiten vor allem aus der Industrie, aus der Wissenschaft und aus der Politik berät acatech in Fragen der strategischen Ausrichtung und sorgt für den Austausch mit der Wirtschaft und anderen Wissenschaftsorganisationen in Deutschland. Die Geschäftsstelle von acatech befindet sich in München; zudem ist acatech mit einem Hauptstadtbüro in Berlin und einem Büro in Brüssel vertreten.

Ansprechpartnerin
Dr. Katrin Simhandl, Bereichsleiterin Kommunikation
acatech Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
T +49 (0)30 20 63 09 6-40
M +49 (0)171 144 58 51
simhandl@acatech.de
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