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BMBF stellt neues Förderprogramm für Werkstoffforschung vor

31.10.2003 - (idw) Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Bund stärkt mit über 250 Millionen Euro Innovationskraft der Industrie

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird über 250 Millionen Euro in die Entwicklung neuer Werkstoffe investieren. Anlässlich der internationalen Werkstoff-Tage in Weimar präsentierte der Parlamentarische Staatssekretär Christoph Matschie am Donnerstag das neue Förderprogramm WING (Werkstoffinnovation für Industrie und Gesellschaft). "Mit WING stärken wir die Innovationskraft der deutschen Industrie", sagte Matschie.

Der Parlamentarische Staatssekretär wies darauf hin, dass neue Materialien unseren technischen Fortschritt entscheidend prägten. "Praktisch jedes neue Produkt basiert auf einer Weiterentwicklung von Werkstoffen. Mit unserer Innovationspolitik greifen wir neuste Forschungsergebnisse und Ideen der Werkstoffentwicklung auf und stoßen die Entstehung neuer Produkte an. Nur mit klaren Innovationsstrategien wird Deutschland auch in Zukunft seinen Lebensstandard sichern können. Wir müssen Weltspitze sein. Besonders wichtig sind solche Innovationsstrategien für die neuen Bundesländer. Sichere Arbeitsplätze entstehen durch neue Ideen und nicht durch ,Nachbau West'."

WING integriere erstmalig die klassische Materialforschung mit der Chemie und der Nanotechnologie. Damit könne sich die Herstellung neuer Produkte besser und nachhaltiger am Bedarf der Gesellschaft orientieren, sagte Matschie "Intelligente Materialien" berücksichtigen die Bedürfnisse der Bevölkerung - beispielsweise Autoscheiben, die sich bei intensivem Sonnenlicht verdunkeln, bioverträgliche Materialien für langlebige Implantate oder thermochromische Kunststoffe in der Lebensmittelüberwachung, die durch Farbänderung anzeigen, ob die Nahrungsmittel noch haltbar oder schon verdorben sind. Mit der Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) soll WING gleichzeitig die Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fördern.

Die Werkstoff-Konferenz, zu der rund 600 Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Industrie kamen, ist eingebettet in das "Jahr der Chemie".
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