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Internet & Partizipation Politische Beteiligungsmöglichkeiten im Internet

15.11.2012 - (idw) Akademie der Wissenschaften in Hamburg

Nicht erst seit "Stuttgart 21" wird der Ruf nach mehr Bürgerbeteiligung lauter. Mehr Partizipation wird längst auch in Parteien und zivilgesellschaftlichen Organisationen gefordert. Gleichzeitig lassen sich Versuche beobachten, das Internet für mehr Partizipation einzusetzen, mit E-Petitionen, Wikis oder Adhocracy-Software. Funktionieren diese Formen von E-Partizipation? Wer beteiligt sich? Welchen Einfluss haben sie auf die Politik? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Wissenschaftler und Praktiker auf der Tagung "Internet & Partizipation" an der Universität Hamburg, die am 1. Dezember 2012 im Rahmen des "Forum Junge Wissenschaft" der Akademie der Wissenschaften in Hamburg stattfinden wird. Die Tagung betrachtet das Thema "Internet und Partizipation" aus unterschiedlichen Perspektiven, sowohl von der zivilgesellschaftlichen Seite, also bottom-up, als auch von Seiten der Politik, also top-down. Dabei sollen nicht nur wissenschaftliche Ergebnisse zusammengetragen und diskutiert, sondern auch eine Brücke von der Wissenschaft zur Praxis geschlagen werden.

In den beiden Keynotes gehen Prof. Dr. Gerhard Vowe von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Prof. Dr. Patrick Donges von der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald der Frage nach, wie das Internet politische Beteiligung verändert einmal aus der Sicht des Bürgers und zum anderen aus der Sicht politischer Akteure. Am Nachmittag diskutieren in parallel stattfindenden Workshops Wissenschaftler und Praktiker über E-Partizipation in den Bereichen Zivilgesellschaft, Parteien und Staat.

Als Referenten sind unter anderem dabei: Prof. Dr. Sigrid Baringhorst (Universität Siegen), Stefan Euen (BUND), Katharina Hanel und Prof. Dr. Stefan Marschall (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf), Anne Alter (Piratenpartei Hamburg), Robert Heinrich (Bündnis 90/Die Grünen), Prof. Dr. Thorsten Faas (Johannes Gutenberg-Universität Mainz), Daniel Reichert (Liquid Democracy e. V.), Prof. Dr. Wolfgang Schulz (Hans-Bredow-Institut Hamburg, Mitglied der Enquete-Kommission Internet und digitale Medien), Matthias Trénel (Zebralog) und Prof. Dr. Norbert Kersting (Westfälische Wilhelms-Universität Münster).

Die Tagung wird von der Akademie der Wissenschaften in Hamburg im Rahmen des Programms "Forum Junge Wissenschaft" gefördert.

Detailliertes Programm, Anmeldung und weitere Informationen unter:
http://www.wiso.uni-hamburg.de/internet2012

Die Teilnahme an der Tagung ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich.

In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung findet am Vorabend der Fachtagung eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema "Internet & Partizipation Chance oder Risiko für die Demokratie?" statt.

Es diskutieren:
- Volker Gaßner (Redaktionsleiter Presse, Recherche und Neue Medien Greenpeace Deutschland)
- Lars Klingbeil (Mitglied des Bundestags und Obmann der SPD-Vertretung in der Enquetekommission Internet und digitale Medien)- Daniel Reichert (Liquid Democracy e. V.)
- Prof. Dr. Gerhard Vowe (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
Moderation: Birthe Kretschmer, Journalistin

Termin: Freitag, 30. November 2012, 18.00 Uhr
Ort: Universität Hamburg, Flügelbau Ost, Raum 221, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

Der Eintritt zur Podiumsdiskussion ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter http://www.julius-leber-forum.de/veranstaltungen/termine/168313/.

Weitere Informationen zur Tagung:
Dr. Kathrin Voss
Universität Hamburg
Arbeitsstelle Medien und Politik
Tel. +49/40/428 38 61 97 oder +49/179/505 94 05
E-Mail kathrin.voss@uni-hamburg.de
http://www.wiso.uni-hamburg.de/medienpolitik

Ansprechpartnerin der Akademie der Wissenschaften in Hamburg:
Dr. Elke Senne
Akademie der Wissenschaften in Hamburg
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
Tel. +49/40/42 94 86 69 20
E-Mail elke.senne@awhamburg.de
http://www.awhamburg.de

Die Akademie

Der Akademie der Wissenschaften in Hamburg gehören herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen aus dem norddeutschen Raum an. Als Arbeitsakademie will sie dazu beitragen, die Zusammenarbeit zwischen Fächern, Hochschulen und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen zu intensivieren. Sie fördert Forschungen zu gesellschaftlich bedeutenden Zukunftsfragen und wissenschaftlichen Grundlagenproblemen und macht es sich zur besonderen Aufgabe, den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit anzuregen. Die Grundausstattung der Akademie wird finanziert von der Freien und Hansestadt Hamburg. Präsident der Akademie ist Prof. Dr. Heimo Reinitzer. Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg ist Mitglied in der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften. function fbs_click() {u=location.href;t=document.title;window.open('http://www.facebook.com/sharer.php?u='+encodeURIComponent(u)+'&t='+encodeURIComponent(t),'sharer','toolbar=0,status=0,width=626,height=436');return false;} html .fb_share_link { padding:2px 0 0 20px; height:16px; background:url(http://static.ak.facebook.com/images/share/facebook_share_icon.gif?6:26981) no-repeat top left; } Share on Facebook

Weitere Informationen: http://www.wiso.uni-hamburg.de/internet2012 http://www.awhamburg.de Anhang
AdWHH PM 11/2012 - Konferenz "Internet & Partizipation"
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