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4. ICAFT und 19. SFU 2012: Multimaterial-Design für die Mobilität von Morgen

15.11.2012 - (idw) Fraunhofer-Gesellschaft

Rund 240 Experten aus 16 Ländern waren vom 13. bis 14. November 2012 an das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU nach Chemnitz gekommen, um an der 4. Internationalen Konferenz »Accuracy in Forming Technology ICAFT 2012« in Verbindung mit der 19. Sächsischen Fachtagung Umformtechnik SFU 2012 teilzunehmen. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen stand das Leitthema »Multimaterial-Design«. Die Wissenschaftler des Fraunhofer IWU zeigten gemeinsam mit internationalen Forschern, Entwicklern und Anwendern aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen sowie Lösungsvorschläge für die Automobil- und Maschinenbaubranche auf. Im Rahmen der Fachvorträge wurden zukunftsweisende Themen wie Leichtbaustrategien, neue und innovative Werkstoffkonzepte sowie technologische Anforderungen an die wichtigsten Herstellungsverfahren Umformen und Fügen diskutiert. Diese sind insbesondere für die Energie- und Ressourcenbilanz in der Fertigung und im Betrieb der Produkte von entscheidender Bedeutung. Daher standen besonders Technologien im Fokus, die eine maximale Wertschöpfung aus minimalem Ressourceneinsatz ermöglichen.

In den Plenarvorträgen von Hubert Waltl, Mitglied des Markenvorstands der Volkswagen AG, Ullrich Wenger, Engineering und Technology Director bei Rolls-Royce Deutschland und Dr. Henner Vogelsang, Leiter der Entwicklung Primärstruktur für Hochgeschwindigkeitsfahrzeuge der Siemens AG, wurden aktuelle Entwicklungs- und Werkstofftrends aus der Sicht der Automobilproduktion, des Flugzeug-Triebwerksbaus sowie der Bahntechnik aufgezeigt. Dipl.-Ing. Angela Göschel, Referentin des Präsidenten und Leiterin des Präsidialbüros der Fraunhofer-Gesellschaft, stellte in ihrem Beitrag »Produktionsforschung für die Wettbewerbsfähigkeit von Morgen« heraus, dass die steigenden Anforderungen an die Ressourcen- und Energieeffizienz in der Produktion nicht nur als Herausforderung, sondern auch als Chance für den Wirtschaftsstandort Deutschland verstanden werden müssen. Der Innovationsdruck führe zu neuen Produkten und Absatzmärkten. Alle vier Referenten thematisierten, dass der Einsatz neuer Werkstoffe in der Groß- und Serienfertigung eng mit der Weiterentwicklung ressourceneffizienter Umform- und Fügetechnologien verbunden ist.

In den Folgevorträgen wurden diese Schwerpunktthemen ebenfalls aufgegriffen. Experten aus der internationalen Forschung und Industrie sprachen zu den Themen Technologien für hochintegrierte Bauteile und hybride Werkstoffe sowie ressourceneffiziente Werkzeuge und Fertigungseinrichtungen für Umform- und Fügeprozesse. Im Schlusswort fasste Dr. Welf-Guntram Drossel, kommissarischer Institutsleiter des Fraunhofer IWU, die wichtigsten Trends der internationalen Tagung zusammen: »Die Anforderungen an möglichst ressourceneffiziente Produktionsprozesse und Bauteile führt aktuelle Werkstoffe sowie Formgebungsverfahren zunehmend an ihre Grenzen. Im Multimaterial-Design liegt das Potenzial, die Vorteile von Werkstoffen gezielt zu kombinieren und damit eine Funktionsintegration zu ermöglichen.«

Ein weiteres Highlight war die Verleihung des »Sächsischen Preises für Umformtechnik« am 13. November 2012. Dieser wird von der Dr.-Rolf-Umbach-Stiftung an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für herausragende Studienabschlussarbeiten und Dissertationen vergeben. function fbs_click() {u=location.href;t=document.title;window.open('http://www.facebook.com/sharer.php?u='+encodeURIComponent(u)+'&t='+encodeURIComponent(t),'sharer','toolbar=0,status=0,width=626,height=436');return false;} html .fb_share_link { padding:2px 0 0 20px; height:16px; background:url(http://static.ak.facebook.com/images/share/facebook_share_icon.gif?6:26981) no-repeat top left; } Share on Facebook

Weitere Informationen: http://www.iwu.fraunhofer.de Anhang
Nachbericht IFACT/ SFU vom 13. - 14.11.2012 am Fraunhofer IWU
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