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Modulare Plattform für lebenslanges Lernen

04.11.2003 - (idw) Fachhochschule Biberach

Die Bauakademie Biberach arbeitet unter neuer Leitung: Dr. Hans-Joachim Kay ist Präsident der rechtsfähigen Stiftung, Prof. Dipl.-Ing. Martin Schubert, Prorektor an der Fachhochschule Biberach, steht ihm als Vizepräsident zur Seite. Unterstützt werden sie wie bisher von Senator Wolfram Schetter in der Funktion als Geschäftführer.


Präsident der Bauakademie Biberach: Dr. Hans-Joachim Kay Kay (* 1941) studierte in Tübingen und Frankreich Rechts- und Politikwissenschaften und ging nach Promotion sowie zweitem Staatsexamen an die Ecole Nationale d´Aministration (ENA) Paris.
Parallel dazu bereitete Kay seine berufliche Karriere vor: In den ersten Jahren war er vor allem für das Land Baden-Württemberg tätig - etwa als Wirtschaftsreferent des damaligen Ministerpräsidenten. Später engagierte er sich in der Immobilienwirtschaft und ging als Generalbevollmächtigter des Herzogs von Württemberg zur Hofkammer. In dieser Zeit war er u.a. Aufsichtsratsvorsitzender der
C. Baresel AG sowie Aufsichtsrat des Internationalen Bankhauses Bodensee AG; außerdem engagierte er sich bei Immobilien-Konzernen in Toronto und New York.
Als Vorsitzender der Geschäftsführung war er zuletzt bei der Landesentwicklungsgesellschaft Baden-Württemberg mit den Schwerpunkten Wohnungswirtschaft, Gewerbeimmobilien, Projektentwicklung und Stadtsanierung.
Ein Mann der Bauwirtschaft also, der nun der Bauakademie Biberach vorsteht. Die Bauakademie bietet als rechtsfähige Stiftung ein Weiterbildungsprogramm an: Tagungen, Seminare aber auch Aufbau- und Masterstudiengänge werden in Kooperation mit der Fachhochschule Biberach organisiert, ergänzt von externen Referenten aus der Wirtschaft.
Dieses bundesweit einzigartige Profil will Kay, der lange Jahre in der Referendarausbildung der Führungsakademie des Landes Baden Württemberg tätig war, künftig stärken. Im Vergleich zu Frankreich oder den USA sieht Kay Deutschland weit abgeschlagen. Für ihn ist es "eine einmalige Gelegenheit" in Kooperation mit der "Jahrzehnte langen Erfahrung" der Hochschule eine Institution für "Lebenslanges Lernen" aufzubauen. Im Zuge der Studiengangsreform bezüglich Bachelor- und Masterabschlüsse sieht er die Chance der Bauakademie eine "große Rolle" zu spielen: als modulare Plattform für vielseitige Fachgebiete.
Diesen "Prozess zu begleiten" betrachtet Dr. Hans-Joachim Kay als "reizvolle Aufgabe", der er sich mit Spannung stellt und die er passiv wie aktiv ausfüllen will: als Dienstleister und Ideengeber zugleich.

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