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Wenn das Knochenmark krank ist: Multiples Myelom

07.11.2003 - (idw) Deutsche Krebsgesellschaft e. V.

Auf www.krebssprechstunde.de, dem Online Service der Deutschen Krebsgesellschaft, können Betroffene am 17. November Fragen zum Multiplen Myelom stellen. Von 19:00 bis 21:00 Uhr steht Experte Prof. Hermann Einsele, Universitätsklinik Tübingen, mit seinem Rat für Antworten zur Verfügung.

Das Multiple Myelom zählt zu den Krebserkrankungen des lymphatischen Systems. Die Bezeichnung Multiples Myelom rührt daher, dass von der Krankheit meist verschiedene Stellen des Knochenmarks betroffen sind. Spezielle Zellen des lymphatischen Systems, die Plasmazellen, "entarten". Der Körper verliert die Kontrolle über das Wachstum und die Vermehrung dieser Zellen. Es kommt zur Tumorbildung. Nach den bösartig veränderten Zellen nennt man das Multiple Myelom auch Plasmozytom.

Zu Beginn der Erkrankung löst das Multiple Myelom oft gar keine oder nur unspezifische Symptome wie Knochenschmerzen oder ständige Müdigkeit aus. Da diese aber auch von anderen Ursachen herrühren oder altersbedingt sein können, wird die Erkrankung oft erst relativ spät erkannt. Wenn ein Multiples Myelom durch Laboruntersuchungen, Gewebeproben oder Knochenmarkbiopsie gesichert vorliegt, muss in der Regel chemotherapeutisch behandelt werden. Nur in seltenen Fällen kann eine alleinige Strahlentherapie durchgeführt werden. Da die moderne Medizin immer bessere und vielfältigere Behandlungsmöglichkeiten entwickelt, sollte die Therapie nach Möglichkeit in Abstimmung mit einem erfahrenen Spezialisten erfolgen.

Experte Prof. Hermann Einsele, Universitätsklinik Tübingen, beantwortet Fragen zum Multiplen Myelom am 17. November ab 19:00 Uhr auf www.krebssprechstunde.de.
Die Sprechstunde kann durchgeführt werden mit freundlicher Unterstützung der Pharmacia GmbH.

Deutsche Krebsgesellschaft e.V., Steinlestraße 6, 60596 Frankfurt am Main.
Tel.: 069 / 63 00 96 -0, Fax: 069 / 63 00 96 -66
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. B. Michels, Tel.: 069 / 63 00 96 93
E-Mail: presse@krebsgesellschaft.de
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