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Zentrum für barrierefreie Studienorganisation in Vorbereitung

07.11.2003 - (idw) Fachhochschule Lausitz

Einen Kooperationsrahmenvertrag unterzeichneten die Präsidentin der Fachhochschule Lausitz, Brigitte Klotz, und der Geschäftsführer des Blinden- und Sehbehinderten-Verbandes Brandenburg, Joachim Haar, am 06. November 2003 an der FHL in Senftenberg.

Die Vertragsunterzeichnung war ein Höhepunkt des 3. Workshops "Leben, Studieren und Arbeiten mit Sinnesbehinderungen - Anforderungen an neue Technologien", zu dem die FH Lausitz in Zusammenarbeit mit dem Blinden- und Sehbehinderten-Verband Brandenburg und der BTU Cottbus in das Medienzentrum "Konrad Zuse" eingeladen hatte.

Möglichkeiten der Zusammenarbeit sehen die Vertragspartner unter anderem im Rahmen des Braille Projektes der Fachhochschule Lausitz am Studienort Senftenberg, das die Entwicklung von Blindenhilfsmitteltechnik und die erweiterte Integration sehgeschädigter Studierender zum Ziel hat, und im Rahmen der Arbeitsgruppe "Studium für Sehgeschädigte" am Studienort Cottbus.

Ausgehend von dieser Kooperationsvereinbarung unterzeichneten die Vertragspartner eine Zielvereinbarung für die Jahre 2004 und 2005, die unter anderem die Zusammenarbeit bei der Gründung eines Zentrums für barrierefreie Studienorganisation an der FHL beinhaltet. Dieses soll vor allem die Integration Studierender mit Handicap voranbringen. Schwerpunkt soll die Integration Blinder und Sehbehinderter in das Studium zum Diplom-Informatiker sein. Ebenso soll das Studienzentrum Forschungsarbeit für und mit von Behinderung Betroffenen realisieren.

Als Vorstandsmitglied des Fördervereins der Fachhochschule Lausitz überreichte der Vizepräsident für Kooperation und internationale Beziehungen, Prof. Dr. Bernhard K. Glück, dem Koordinator der Arbeitsgruppe "Studium für Sehgeschädigte", Ingo Karras, für das Studienzentrum einen Förderbescheid.

Im weiteren Verlauf des Workshops, den die Vizepräsidentin der FHL für Lehre Studium und Multimedia, Prof. Dr. Eva Hille, und Prof. Dr. Klaus Fellbaum von der BTU moderierten, stand unter anderem die Frage im Mittelpunkt, wie Menschen mit schweren Seh- oder Hörbehinderungen bei ihren Kommunikations- und Integrationsproblemen geholfen werden kann.
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