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Der Doyen der Sozialpädagogen, Carl Wolfgang Müller, wird 75

08.11.2003 - (idw) Technische Universität Berlin

Festkolloquium zu seinen Ehren am 12. November 2003

Dr. Carl Wolfgang Müller, emeritierter Professor für Erziehungswissenschaft und Sozialpädagogik der TU Berlin und ein Doyen der universitären Sozialpädagogen in der Bundesrepublik, begeht am 12. November 2003 seinen 75. Geburtstag. Dem renommierten Hochschullehrer, engagierten ehrenamtlichen Verbandspolitiker und erfolgreichen Autor und Herausgeber zahlreicher Fachpublikationen zu Ehren veranstaltet das Sozialpädagogische Institut "Walter May" ein Festkolloquium. In Anwesenheit der Vizepräsidentin der TU Berlin, Ulrike Strate, werden Professorinnen und Professoren der Universitäten Lüneburg, Dortmund, Siegen und Berlin über aktuelle Probleme von Armut, Reichtum und Zugangschancen in der Bundesrepublik, zu Fragen professioneller Methodenlehre und zum Thema "Soziale Gerechtigkeit und Sinnlichkeit" im Zusammenhang mit dem Lebenswerk des Wissenschaftlers referieren.

Der 1928 in Dresden geborene Carl Wolfgang Müller leitete in den frühen 60er Jahren zunächst das "Haus am Rupenhorn", eine zur Unterstützung der Reedukationsprogramme der Alliierten nach dem Krieg gegründete Einrichtung des Berliner Senats. Auf Empfehlung von Ludwig v. Friedeburg als Harkness Fellow in den Vereinigten Staaten, wurde er 1965 an die Pädagogische Hochschule Berlin mit ihrer großen didaktischen Tradition berufen. Seit 1969 zunächst dort als Ordinarius, seit 1980 dann an der TU Berlin, gilt er zusammen mit Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus Mollenhauer, Georg-August-Universität Göttingen (gest. 1998), Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Thiersch, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, und Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Uwe Otto, Universität Bielefeld als einer der Promotoren des universitären Diplomstudiengangs in Erziehungswissenschaften. Das von ihm gegründete und langjährig geleitete Institut für Sozialpädagogik wurde zu einem der bundesweit führenden Universitätsinstitute: mit renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, reichen internationalen Kontakten, reger Drittmittelforschung, hohem Praxisbezug, enger Kooperation mit Fachhochschulen und Fachverbänden sowie erfolgreicher Nachwuchspflege. Das belegen nicht zuletzt die zahlreichen von Absolventinnen und Absolventen des Instituts besetzten Führungspositionen im weiten Bereich sozialer Dienstleistungen.

Seit seiner Emeritierung 1997 arbeitet der erfolgreiche Lehr- und Fachbuchautor, leidenschaftliche Didaktiker und begehrte Tagungsredner als Berater einschlägiger Gremien, in der Fortbildung von Pädagogen aus den neuen Bundesländern und als Übersetzer von Lehrbüchern vor allem aus dem angelsächsischen Sprachraum.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Peter Finke vom Institut für Sozialpädagogik, Tel.: 030/314-73443, Fax: -21117, E-Mail: peter.finke@tu-berlin.de
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