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Die "Vier Jahreszeiten" als chemische Phantasie

12.11.2003 - (idw) Friedrich-Schiller-Universität Jena

Musikalischer Experimentalvortrag am 19. November an der Universität Jena

Jena (11.11.03) Was haben Vivaldi und zwei Chemiker gemeinsam? Sie haben sich alle drei von der Schönheit der jahreszeitlichen Natur inspirieren lassen. Vivaldi komponierte die "Vier Jahreszeiten" und die Chemie-Lehrer Dr. Roland Full aus Hörsbach und Dr. Werner Ruf aus Schweinfurt machen daraus "eine chemische Bildergeschichte". "Die Vier Jahreszeiten - musikalisch inszeniert, chemisch präsentiert" heißt ihr Vortrag, der am 19. November um 13.15 Uhr an der Universität Jena zu hören ist.

17 chemische Live-Experimente schaffen sinnliche Allegorien für die jahreszeitliche Wandlung - davon sind Hörsbach und Ruf überzeugt. Ihr musikalisch untermalter Vortrag findet im Rahmen des Chemischen Kolloquiums im Döbereiner-Hörsaal (Am Steiger 3 / Haus 4) statt. Dieses besondere Kolloquium zum "Jahr der Chemie 2003" wird organisiert von der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität sowie der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) - Ortsverband Jena und dem Jungchemikerforum Jena (JCF).

Das "Jahr der Chemie" soll der Bevölkerung die Chemie als faszinierende und lebendige Wissenschaft näher bringen. So erhält der Laie in diesem Experimentalvortrag nicht über komplizierte Formeln, sondern über die eigene Phantasie einen Zugang zur Chemie - gemäß den Worten Albert Einsteins: "Phantasie ist wichtiger als Wissen!" Das Wechselspiel von Farben und Formen wird sowohl von klassischen Werken u. a. Vivaldis als auch von modernen Songs kommentiert. So übersetzen beispielsweise das säuselnde Saxophon Ben Websters oder die E-Gitarre Mark Knopflers optische Eindrücke in akustische Phantasien. Dem Experimentalteil folgt nahtlos ein ebenfalls musikalisch untermalter Diavortrag, der faszinierende Landschaftsaufnahmen aus der Perspektive des Ballonfahrers Werner Ruf zeigt. Im Lichte der Sonne festgehaltene Bilder treffen auf wiederum chemische Vorgänge im Lichtstrahl eines Overhead-Projektors. Die auch hier entstehenden Allegorien der Natur auf sich wirken zu lassen, sind Mitarbeiter, Studierende und interessierte Bürger herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.
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