Behind the Ritual of Informed Consent: Consent, Information and Genetics15.11.2003 - (idw) Nationaler Ethikrat
Vortrag mit anschließender Diskussion Öffentliche Veranstaltung des Nationalen Ethikrates aus der Reihe Forum Bioethik
Mittwoch, 17. Dezember 2003, 18:00 Uhr s. t. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Leibniz-Saal Markgrafenstr. 38 10117 Berlin-Mitte Vortrag: Baroness Prof. Dr. Onora O'Neill · Principal of Newnham College · Universität Cambridge (in englischer Sprache mit Simultanübersetzung) Moderation: Prof. Dr. Bettina Schöne-Seifert · Mitglied des Nationalen Ethikrates Im Nürnberger Kodex von 1947 erstmals als rechtlich verbindlicher Anspruch des Patienten definiert, hat sich das juristische und ethische Prinzip der informierten Einwilligung (informed consent) in den vergangenen Jahrzehnten zu einem grundlegenden Standard der klinischen Praxis und der medizinischen Forschung am Menschen entwickelt. In der bioethischen Debatte haben sich allerdings verschiedene Konzepte etabliert, die das Selbstbestimmungsrecht des Patienten - je nach Kontext - unterschiedlich stark gewichten. Zudem gestaltet sich die Begründung allgemein gültiger Verfahren der informierten Einwilligung als außerordentlich schwierig. Dies betrifft vor allem den verantwortungsvollen Umgang mit genetischen Informationen. Onora O'Neill, Principal of Newnham College, Cambridge, vertritt ein Konzept der informierten Einwilligung, die auf konkrete Einzelziele ausgerichtet ist. Sie soll Patienten und betroffene Dritte vor Täuschung und Ausübung von Zwang schützen und ihnen gleichzeitig die Kontrolle über den Umgang mit personenbezogenen genetischen Informationen sichern. Anmeldung erbeten bis 12. Dezember 2003 unter Tel: 030/20370-242 Fax: 030/20370-252 E-Mail: forumbioethik@ethikrat.org.
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