Wie werden die deutschen Fachhochschulen in zehn Jahren aussehen?15.11.2003 - (idw) Fachhochschule Stralsund
FH Stralsund organisiert Colloquium für Führungskräfte an deutschsprachigen Fachhochschulen vom 19.-21. November 2003 im Dorint Hotel Stralsund Inzwischen weiß jeder Bescheid: Die Steuereinnahmen des Staates sinken und seine Ausgaben wachsen mit den Aufgaben. An den Fachhochschulen sieht es genauso aus: Einerseits wachsen die Studentenzahlen weiterhin, auf der anderen Seite müssen Finanzmittel eingespart werden - bis zum absoluten Ausgabenstopp, der dieser Tage in vielen Bundesländern angeordnet wurde, so auch in M-V. An Fachhochschulen studieren inzwischen mehr als ein Drittel der deutschen Studenten. Die FH Stralsund hat jetzt fast 3000 Studenten, doch die Stellen und finanziellen Mittel wurden einst für 1800 Studienplätze berechnet. Eine bedenkliche Folge der Knappheit: Finanzpolitik dominiert mehr und mehr die Bildungspolitik - ein klarer Fall von falschen Prioritäten. Um diesem Trend entgegenzuwirken und langfristige Überlegungen zu ermutigen, hat das Rektorat der Fachhochschule Stralsund in Zusammenarbeit mit Dr. Christoph Theo Wagner ein Colloquium organisiert, das vom 19.-21. November 2003 in Stralsund stattfinden und strategischen Fragen im Zeithorizont von zehn Jahren gewidmet sein wird: Was werden Fachhochschulen ihren Studenten im Jahre 2014 bieten können? Und mit welchen wissenschaftlichen oder sozialen Kompetenzen werden diese Studenten in den Arbeitsmarkt oder in die Selbständigkeit entlassen? Zugesagt haben über 40 Präsidenten, Rektoren, Kanzler und Dekane von Fachhochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie der Bildungsminister M-V. Prof. Dr. Dr. med. Hans-Robert Metelmann und der ehemalige Präsident der Hochschulrektorenkonferenz Prof. Dr. Landfried. Private und virtuelle Fachhochschulen sowie die neue Auto-Uni Wolfsburg werden sich vorstellen. Erstmalig werden Stralsunder Studenten ihre Erwartungen an die Fachhochschule 2014 direkt vortragen. Methodisch geplant ist ein "moderierter Erfahrungsaustausch", d.h. die Teilnehmer werden 13 Themenfelder bearbeiten, dazu Impulsreferate halten und Thesenpapiere einreichen. Zu den Themen gehören Internationalisierung und Regionalverantwortung, Führungs- und Managementmodelle, Virtuelle Fachhochschule und Qualitätssicherung. Die Teilnehmer kommen nicht als Repräsentanten einer Institution, sondern als Führungskräfte, die Verantwortung für die Zukunft der Studenten übernehmen, indem sie ein nachhaltiges Modell der FH entwickeln, das nicht mehr am Leitbild der klassischen Universität gemessen wird, sondern ein eigenständiges Profil besitzt: Als Hochschule mit hervorragendem Praxisbezug in Forschung, Lehre, Management und Weiterbildung. Sehr geehrte Damen und Herren, im Auftrag des Rektors der Fachhochschule Stralsund, Herrn Prof. Dr. Schempp, lade ich Sie zu dieser Veranstaltung und zum Pressegespräch am Freitag, d. 21. November um 8 Uhr in das Dorint Hotel Stralsund, Hansedom Grünhufer Bogen, recht herzlich ein. Wir würden uns freuen, wenn Sie neben der Veröffentlichung der Presseinformation dann auch aktiv über diese Veranstaltung berichten könnten. Zu Fragen steht Ihnen gern Frau Hohenstein; Organisationsleitung, 03831/45-6928, kathleen.hohenstein@fh-stralsund.de zur Verfügung. Dr. Wendorf
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