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TU München: DAAD-Preis 2003 an Lebensmitteltechnologen aus Thailand

21.11.2003 - (idw) Technische Universität München

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) vergibt auch in diesem Jahr den mit 800 Euro dotierten DAAD-Preis für ausländische Studierende an deutschen Hochschulen. An der Technischen Universität München (TUM) erhält die Auszeichnung der Thailänder Panit Kitsubun. Der Preis zeichnet neben akademischen Leistungen vor allem soziales, gesellschaftliches und hochschulinternes Engagement aus.

TUM-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann verlieh die Auszeichnung heute an den 23-jährigen, der am Lehrstuhl für Fluidmechanik und Prozessautomation am Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt (WZW) promoviert.

Panit Kitsubun, geboren in Bangkok/Thailand, studierte am WZW Technologie und Biotechnologie der Lebensmittel und schloss sein Studium 2002 mit der Gesamtnote 1,8 ab. Seine Diplomarbeit verfasste er am Lehrstuhl für Technologie der Brauerei II (Prof. Eberhard Geiger) über die "Erfassung von bierschädlichen Pediokokken und Laktobazillen mittels PCR-Nachweistechnik".

Kitsubun erhält den DAAD-Preis 2003 vor allem für sein außerordentliches Engagement an der TU München, das er neben Studium und Promotion zeigt. Neben seiner Funktion als Kulturbeauftragter der Fachschaft Lebensmitteltechnologie und Brauwesen wirkte er im Vorstand des Rates der Studentischen Vertretung (RStV) maßgeblich an der Meinungsfindung in der Studentenschaft zur Studienreform in Weihenstephan mit. Nach dem Diplom widmete sich der Lebensmitteltechniker vor allem seiner Aktivität im Thai-Studenten-Verein Deutschland e.V.

Seit März 2002 ist Kitsubun am Lehrstuhl für Fluidmechanik und Prozessautomation (Prof. Antonio Delgado) als Doktorand beschäftigt. Im Rahmen eines DFG-Projekts hat er die Aufgabe, durch hohe Drücke bis 10.000 bar induzierte Strömungen und ihre Wechselwirkungen mit biotechnologischen Prozessen mathematisch zu beschreiben und mittels numerischer Simulation zu untersuchen. In einem Team befasst er sich darüber hinaus mit der Festigkeit und der strömungsmechanischen Gestaltung eines Hochdruckautoklaven, den es im Rahmen des Projekts zu realisieren gilt.
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