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Festvortrag über Linguistische Aspekte einer Sprache der Kunst

25.11.2003 - (idw) Universität Bayreuth

28. Jahrestag am kommenden Donnerstag (27.11.03)
Traditionelle Verleihung von Preisen der Stadt und des Wissenschaftspreises des Uni-Vereins


Professor Dr. Heiko Hausendorf Bayreuth (UBT). Zum 28. Mal jährt sich am kommenden Donnerstag (27. November, 17 Uhr c.t., Emil Warburg-Hörsaal H 15, Gebäude NW I) der "Geburtstag" der Universität Bayreuth.

Neben der Begrüßungsansprache durch Präsident Professor Dr. Dr. h. c. Helmut Ruppert, der sicherlich auf die aktuelle Situation in der Hochschulpolitik eingehen wird, und studentischen Anmerkungen von Karsten Wenzlaff, dem Sprecherrat für Öffentlichkeitsarbeit des Studentischen Konvents, stehen bei der akademischen Feier des Jahrestages die traditionellen Preisverleihungen auf dem Programm.

Dabei geht es einerseits um die Verleihung der Preise der Stadt Bayreuth, die durch Oberbürgermeister Dr. Dieter Mronz überreicht werden, und um die Verleihung des Wissenschaftspreises des Universitätsvereins, eine Aufgabe die deren Vorsitzender Dipl.-Ing. Wolfgang Ramming üblicherweise übernimmt.

Den Festvortrag hält der neue Inhaber des Lehrstuhls für Germanistische Linguistik, Professor Dr. Heiko Hausendorf (Bild). Sein Thema lautet: "Vor dem Kunstwerk - Linguistische Aspekte einer Sprache der Kunst".
Die Situation vor dem Kunstwerk, wird der Bayreuther Linguist darlegen, ist uns allen mehr oder weniger geläufig-vertraut: aus eigener Praxis, vom Hörensagen und aus Film und Fernsehen. Das Reden und Schreiben über Kunst erscheint als eine zuweilen angenehme, zuweilen lästige, aber immer auch riskante Kommunikationspraxis zwischen beredter Geschwätzigkeit, gelehrtem Diskurs und gelungener Verständigung.

Und doch, so meint der Wissenschaftler, wissen wir relativ wenig über das, worauf wir uns einlassen, wenn Kommunikation - z.B. in einer Ausstellung vor einem Gemälde - mit dem Anspruch verknüpft wird, Gesehenes als Erscheinungsform von Kunst zu thematisieren: Was sind die kommunikativen Aufgaben, die für die Teilnehmer mit dieser Kommunikationspraxis verbunden sind? Welches die typischen sprachlichen Mittel und Formen, mit Hilfe derer diese Aufgaben bearbeitet und 'gelöst' werden?

Die Fragen deuten an, dass und wie die Situation vor dem Kunstwerk ein Ausgangspunkt für sprachwissenschaftliche Zugangweisen zur Sprache der Kunst sein könnte. Im Vortrag soll diese Blickrichtung anhand unterschiedlicher Beispiele veranschaulicht werden.
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