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Beispiele für erfolgreiches Energiemanagement in deutschen Städten

26.11.2003 - (idw) Deutsches Institut für Urbanistik

Energiebeauftragte präsentieren Beispiele für erfolgreiches Energiemanagement in deutschen Städten

Kongress der Energiebeauftragten der deutschen Städte in Bad Homburg

250 Energiebeauftragte aus Kommunen in der gesamten Bundesrepublik tagen zurzeit im Bad Homburg. Sie nehmen am 9. Deutschen Fachkongress der kommunalen Energiebeauftragten teil, der am 24. und 25. November 2003 stattfindet. Ausrichter sind das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) gemeinsam mit der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe, dem Arbeitskreis Energieeinsparung des Deutschen Städtetages, den kommunalen Spitzenverbänden und dem Klimabündnis der europäischen Städte. Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung unterstützt den diesjährigen Fachkongress. Mit 250 Teilnehmern ist die Veranstaltung ausgebucht.

Wichtige Ziele der Zusammenkunft, sind der Erfahrungsaustausch und die Information über neueste Entwicklungen in der Technik und bei der Verwendung regenerierbarer Energien. Im Rahmen des Programms werden unter anderem 20 Workshops durchgeführt sowie Exkursionen und Fachvorträge.

Der schonende Umgang mit Energie und Wasser erhält für die deutschen Kreise, Städte und Gemeinden immer mehr Gewicht. Zahlreiche Kommunen haben sich selbst ehrgeizige Klimaschutzziele gesetzt. So will die gastgebende Stadt Bad Homburg bis zum Jahr 2018 den Verbrauch an Primärenergie um 30 Prozent gegenüber 1997 vermindern. Ähnliche Vorgaben gibt es in vielen anderen Kreisen, Städten und Gemeinden.

Das Land Hessen unterstützt dieses Vorgehen mit eigenen Projekten zur effizienten Energienutzung. Ein Schwerpunkt neben anderen ist das Thema Energie und Schule. Die Nutzung moderner Techniken lässt sich dabei an öffentlichen Gebäuden beispielgebend anwenden. Im Unterricht wird zudem die Generation mit dem Thema Energieverbrauch vertraut gemacht, die in der Zukunft das gesellschaftliche Handeln übernehmen wird.

Zahlreiche Kommunen haben inzwischen Energiebeauftragte eingestellt. Deren Aufgabe ist es einmal, an der Umsetzung der Klimaschutzziele mitzuarbeiten. Gleichzeitig sollen auf diese Weise die städtischen Haushalte entlastet werden. Gerade angesichts der schwierigen Finanzlage vieler deutscher Kommunen erhält das Energiemanagement eine ökonomische Komponente: Diese Aufgabe wird zu einem unverzichtbaren Instrument des wirtschaftlichen Handelns der Kreise, Städte und Gemeinden. In aller Regel übersteigen die eingesparten Energiekosten die Aufwendungen für das Energiemanagement um ein Vielfaches.

Ansätze und Beispiele für ein erfolgreiches Energiemanagement sind Thema des Fachkongresses. Es wird gezeigt, wie Kommunen mit Kreativität und Intelligenz sowohl die ökologischen als ökonomische Ziele mit konkreten Projekten erreichen können. In insgesamt 20 Workshops geht es unter anderem um effiziente Energieverwendung, um erneuerbare Energien, aber auch um Vertragsgestaltung, Berichtswesen und mehr. Der Kongress dient so gleichzeitig als Veranstaltung zur Fortbildung sowie als Plattform für den Erfahrungsaustausch.

Möglich ist die Veranstaltung vor allem dank großzügiger Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung. Bei einem "Markt der Möglichkeiten" zeigen zudem Aussteller moderne Wege zum Einsparen von Energie auf und unterstützen den Kongress.

Die Veranstaltung schließt mit einer Podiumsdiskussion zum Thema "Liberalisierung des Energiemarktes: Auswirkungen auf die Kommunen". Teilnehmer sind

Jürgen Hölz, Leiter des Fachbereichs Stadtplanung beim Magistrat der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe,
Baudirektor Herbert Bruns, Vorsitzender des Arbeitskreises Energieeinsparung des Deutschen Städtetages,
Franzjosef Schafhausen vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit,
Ministerialdirigent Axel Henkel vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung,
Axel Gehring von der Ampere GmbH und
Michael Winnes, Energiebeauftragter der Stadt Mannheim.

Die Moderation hat Cornelia Rösler vom Deutschen Institut für Urbanistik.

Weitere Informationen: http://www.difu.de/seminare/seminarliste.phtml

Dipl.-Ing. Cornelia Rösler
E-Mail: roesler@difu.de


Der Text ist selbstverständlich frei zum Abdruck -
über ein Belegexemplar freuen wir uns sehr.


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Deutsches Institut für Urbanistik (Difu), Berlin
Sybille Wenke-Thiem
Ltg. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin
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Telefon: 030/39001-209
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