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Fünf Prozent bedeuten keine Entwarnung

27.11.2003 - (idw) Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg

Die differenzierten Sparbeschlüsse der Bayerischen Staatsregierung sind für den Hochschulbereich noch keine große Erleichterung. Am Mittwoch hatte das Kabinett von Edmund Stoiber beschlossen, die Sparvorgabe für das Wissenschaftsressort auf fünf, statt wie bisher geplant auf zehn Prozent festzusetzen. Dies gilt allerdings nur für das Jahr 2004, die "alternativlose Sparanstrengung" von 15 Prozent bis 2008 bleibt aber laut Finanzminister Kurt Faltlhauser bestehen.

Nach Ansicht von Prof. Dr. Dr. h. c.* Herbert Eichele, Rektor der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg, bedeuten die neue Zahlen allerdings noch lange "keine Entwarnung". "Wir können diese Vorgaben nicht erbringen", erklärt der Chef von Bayerns zweitgrößter Fachhochschule und ergänzt: "Mit einer Einsparung von zehn Prozent wären wir im nächsten Jahr nicht mehr betriebsfähig. Und auch fünf Prozent sind kaum machbar."

Für den Nürnberger FH-Rektor sind stattdessen klare Schwerpunktsetzungen im Hochschulbereich notwendig. "Wir müssen über sinnhafte Stufungen zum Ziel kommen und weiterhin Lösungen für das Problem finden", erklärt er, "Von unseren Sorgen befreien uns die fünf Prozent im Jahr 2004 noch lange nicht."

Rückfragen richten Sie bitte an das Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule. Außerdem vermitteln wir Ihnen gerne Interviews mit Prof. Dr. Dr. h. c.* Herbert Eichele. Sie erreichen uns telefonisch unter 09 11 / 58 80 41 01 oder per Mail an presse@fh-nuernberg.de.
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