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Einsparungen von fünf Prozent nicht tragbar

28.11.2003 - (idw) Fachhochschule München

FH-Präsidentin Schick sieht keinen Spielraum für Kürzungen / Dank an die Studierenden für erfolgreiche Protestaktionen

Gestern gab der Bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber das Sparprogramm für den Staatshaushalt bekannt. Entgegen den angedrohten Einsparungen von 10 Prozent wird der Etat des Wissenschaftsministerium im kommenden Jahr nun um fünf Prozent gekürzt. Doch auch dies ist, so FH-Präsidentin Prof. Dr. Marion Schick, "nach wie vor für die bayerischen Fachhochschulen nicht tragbar." An der FH München würden bereits heute 30 Prozent der für die Lehre gedachten staatlichen Mittel für den Erhalt der Infrastruktur benötigt, z.B. für Heizung, Hausmeister und technischen Betrieb. "Dies ist ein deutliches Zeichen dafür, dass kein weiterer Spielraum für Kürzungen besteht."

Nun müsse, so Schick, in einer Strukturdiskussion die objektive Qualitätsüberprüfung von Studiengängen an allen bayerischen Fachhochschulen erfolgen. Nur dadurch können mittelfristig Entscheidungen über eventuelle Umstrukturierungen sinnvoll getroffen werden. An der FH München sieht Schick angesichts der hohen Ausbildungsqualität und der großen Studentenzahlen bei einer Qualitätsüberprüfung keinen der über 30 Studiengänge in Gefahr. Allein mit fünf akkreditierten Masterstudiengängen stellt die FH München ihre Qualität eindrucksvoll unter Beweis.

Gleichwohl richtet sich der Dank der FH-Präsidentin an die Studierenden der FH München, die gemeinsam mit ihren Kommilitonen der TU und LMU maßgeblich zum Stimmungsumschwung im Kabinett beigetragen haben: "Vor allem die Demonstration am 20. November und der Trauerzug am Dienstag haben einen großen Eindruck hinterlassen".

Für heute Abend ist eine weitere Protestaktion geplant. Ab 18.00 Uhr soll sich eine Lichterkette von der Fachhochschule über die Technische Universität bis zur Ludwig-Maximilians-Universität spannen.

FH München - PRESSE und KOMMUNIKATION
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