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Die Humboldt-Universität mit mehr als 60 Projekten bei der "Langen Nacht der Wissenschaften 2002"

11.06.2002 - (idw) Humboldt-Universität zu Berlin

- Höhepunkte des Veranstaltungsprogramms auf dem Campus Berlin-Mitte -


Zum zweiten Mal findet am Sonnabend, dem 15. Juni die "Lange Nacht der Wissenschaften 2002" statt. Labore, Denkstube, Archive, Bibliotheken, Hörsäle und Operationssäle von über 70 Einrichtungen werden von 17 Uhr bis 1 Uhr nachts ihre Türen öffnen und fantasievoll ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse vorstellen. Berliner und ihre Besucher sind eingeladen, sich über Projekte und Neuentwicklungen zu informieren und einzelne Themen mit Fachleuten zu diskutieren.
Sechs Shuttle-Routen verbinden die teilnehmenden Institutionen in Adlershof, Berlin-Buch, Charlottenburg, Dahlem, Mitte/Wedding und Wannsee/Potsdam miteinander. Die Humboldt-Universität zu Berlin hat in diesem Jahr das Kuratorium zur " Langen Nacht" übernommen. Mit zahlreichen Veranstaltungen, Experimenten und Diskussionsrunden beteiligt sie sich an dem vielfältigen Programm der Berliner und Potsdamer Wissenschaftseinrichtungen.
An vier verschiedenen Standorten bietet die Humboldt-Universität ihren Gästen Einblicke und Ausblicke ihres wissenschaftlichen Schaffens. Im Hauptgebäude Unter den Linden 6, in Berlin-Mitte, an der Charité und in Adlershof stellen sich allein 36 Lehrstühle, Institute oder ganze Fakultäten mit einer außergewöhnlichen Bandbreite an Projekten vor.

Nicht nur im Hauptgebäude, auch rings herum erwarten Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiter und Studierende ihre Besucher. Hier einige der Angebote im Überblick:

Wissenschaft im Kreuzverhör
Zu jeder vollen Stunde werden Wissenschaftler vor allem der Geistes- und Sozialwissenschaften von einem Journalisten ins "Kreuzverhör" genommen. Themen sind u.a. "Krieg im 21. Jahrhundert" oder "Rebellion und Gewalt im islamischen Kontext"
Ort: Universitätsstraße 2/3A, Meyerbeer Coffee


"Schlechte Politik - unfähige Politiker?"
Politikwissenschaftler demonstrieren mit Hilfe der Public-Choice-Theorie, warum demokratische Politik selbst beim allerbesten Willen der Beteiligten nicht selten paradoxe und unbefriedigende Ergebnisse hat
Ort: Universitätsstraße 3b, Institut für Politikwissenschaft


Mitmach-Angebote für Sprachinteressierte
Der Studiengang "Interkulturelle Kommunikation" bildet die Übersetzer von morgen aus. Das Forschungszentrum CREDOL stellt seine selbst entwickelten Produkte vor: CD-Roms, Audio-CDs, die Internetplattform Linguapolis.net. Videos, interaktive Quizspiele rund um das Thema Dolmetschen Übersetzen, Film- und Comicübersetzung
Ort: Dorotheenstraße 65, Boeckh-Haus

Blinde im Internet?
Welche Hürden müssen überwunden werden,. Um sehbehindert durchs WWW zu surfen? Wie funktioniert Textverarbeitung in Braille-Schrift? Besucher könenn Kinderbücher und Landkarten ertasten und sich mit dem Blindenstock im Institut zurecht finden.
Ort: Georgenstraße 36, Institut für Rehabilitationswissenschaften


Archäologie zwischen Kelten und Slawen
Der Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte stellt anhand von originalem Fundmaterial sowie Videoaufzeichnungen aktuelle Projekte vor. Auch Führungen finden regelmäßig statt.
Weitere Angebote des Lehrstuhls:
Kelten - Germanen: naturwissenschaftliche Keramikuntersuchungen (ab 17 Uhr alle 2 Stunden)
Wikinger: Untersuchungen zur Edelmetallverarbeitung (ab 17.30 Uhr alle zwei Stunden)
Ort: Hausvogteiplatz 5-7


Kleine Pflanzen mit großer Wirkung/ Reise durch die Phytomedizin
Die Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät verrät, was es z.B mit "Grünen Gleisen" auf sich hat und wie "Pflanzenärzte ihre "Patienten" heilen können
Ort: Invalidenstraße 42, Thaersaal


Molekulare Biophysik
Biophysiker demonstrieren mit Mikroskopen und Videos das "molekulare Besteck" mit dem Viren in die mikroskopisch dünne Membran ihrer Wirtszellen eindringen.
Ort: Invalidenstraße 42, Hof, Neubau, 3. OG


Wo liegt Gondwanaland? Expeditionen durch Ort und Zeit

Das Kinderprogramm des Museums für Naturkunde öffnet auch den kleinsten Schatzkammern des Wissens. Schon ab 10 Uhr können Kinder hier basteln, spielen und ab 17 Uhr dann über die Wunderwelt im Wassertropfen staunen.
Ort: Museum für Naturkunde, Invalidenstraße 43


Informationen zu den Projekten der Humboldt-Universität:
Alle Informationen im Internet unter: HU-Pressestelle, Susann Morgner, Sylvia Erhardt, Julian von Fumetti, Telefon: 030) 2093 2946, -2345, E-Mail: hu-presse@uv.hu-berlin.de
www.LangeNachtDerWissenschaften.de oder
www.hu-berlin.de
Die Info-Hotline von 9 Uhr bis 19 Uhr zur "Langen Nacht": Tel. 2809 2765
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