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Fenster optimal einbauen

20.12.2003 - (idw) Fachinformationszentrum Karlsruhe

Richtige Montage nutzt den Qualitätsvorsprung

Fenster waren lange Zeit die Schwachstelle in energieeffizienten Gebäuden. Heute sind sehr gut wärmegedämmte Außenwandkonstruktionen, Fensterrahmen und hocheffiziente Verglasungen marktgängige Baukomponenten. Doch hochwertige Bauteile allein reichen nicht aus. Auch die Montage muss stimmen, sonst lässt sich die hohe Qualität kaum ausschöpfen. In einem Forschungsprojekt wurden mit Beteiligung von elf Industriepartnern die wärmetechnischen Eigenschaften hochwertiger Fenster und die Gebrauchstauglichkeit ver-schiedener Rahmenprofile untersucht. Das neue BINE-Projekt-Info "Fenster optimal einbauen" berichtet über die Untersuchungsergebnisse. Das Info ist kostenfrei zu beziehen bei BINE Informationsdienst, Tel. 0228/9 23 79-0 oder im Internet unter www.bine.info.

Die technische Entwicklung bei Fenstersystemen hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte erzielt. Erreichten Isolierverglasungen der ersten Generation erst 2,5 bis 3 W/m²K für den so genannten Wärmedurchgangskoeffizienten, haben heute übliche Wärmeschutzverglasungen Werte von 1,1 bis 1,6. Drei-scheiben-Wärmeschutzverglasungen erreichen sogar 0,4 bis 0,7 W/m²K, durch die Verwendung von beschichtetem Dreischeibenglas, Gasfüllung und optimierte Konstruktionen. Auch bei den Fensterrahmen konnten entscheidende Verbesserungen erreicht werden, u.a. durch thermisch getrennte Abstandhalter. Inzwischen sind Fenster mit hohem Wärmeschutz für alle Materialgruppen (Holz, Aluminium und Kunststoff) auf dem Markt verfügbar.

Doch beim Einbau zeigen sich in der Baupraxis noch große Mängel: Fenster werden häufig immer noch außenbündig oder noch weiter innen in der gemauerten Wand montiert. Der Rahmen sollte jedoch möglichst vollständig in die Dämmung platziert und zudem der Blendrahmen überdämmt werden. Die optimale Einbauposition - so die Ergebnisse des Forschungsprojekts - liegt im Neubau etwa im raumseitigen ersten Drittel der Dämmung. Die Einbausituation im Altbau ist dagegen komplexer und muss individuell gelöst werden. Im Markt geht derzeit der Trend hin zu rationelleren Produkten. So bieten große Hersteller bereits heute komplette Systemlösungen an - also Wärmedämmung und Fenster Hand in Hand.

Hinweis für Redaktionen:

Diesen Pressetext, eine pdf-Datei der Broschüre und eine druckfähige Grafik-Datei des Covers finden Sie unter www.bine.info in unserem Pressebereich. Bitte senden Sie uns bei Verwendung ein Belegexemplar.

BINE Informationsdienst
Mechenstraße 57
53129 Bonn
Paul Feddeck
Tel. +49 (0) 228/9 23 79-25
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E-Mail:presse@bine.info

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