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Neuer Präsident für die Bucerius Law School

20.12.2003 - (idw) Bucerius Law School, Hochschule für Rechtswissenschaft gGmbH

Der Hamburger Europarechtler Professor Meinhard Hilf übernimmt im Mai 2004 das Präsidentenamt von Professor Hein Kötz.

Nach knapp vierjähriger Amtszeit wird Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hein Kötz im Mai nächsten Jahres planmäßig das Amt des Präsidenten der Bucerius Law School abgeben. Auf der konstituierenden Sitzung des Kuratoriums der Bucerius Law School wurde auf Vorschlag des Hochschulsenats der Hamburger Europarechtler Prof. Dr. Meinhard Hilf zum Nachfolger ernannt. Prof. Kötz hatte seine Amtzeit von vornherein auf die Studiendauer des ersten Jahrgangs beschränkt. Dieser Jahrgang wird im nächsten Jahr das Erste Staatsexamen ablegen.

Prof. Dr. Meinhard Hilf ist derzeit Professor an der Universität Hamburg und Direktor der Abteilung für das Recht der Europäischen Gemeinschaften. Er war Gastprofessor an zahlreichen Universitäten, darunter das Europa-Kolleg in Brügge, die Michigan Law School, und verschiende Universitäten in China (Schanghai, Peking und Nanjing). Er war Mitglied verschiedener Streitschlichtungsgremien der Welthandelsorganisation (WTO und GATT) und ist seit 2000 Mitglied des Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg. 1992/1993 war er Vertreter der Bundesregierung im Maastricht-Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht und 2000 Sonderberater des Rates der Europäischen Union bei der Erarbeitung der EU-Grundrechtecharta.

Dr. Markus Baumanns, Geschäftsführer der Bucerius Law School gGmbH: "Wir freuen uns sehr, Prof. Hilf als Nachfolger von Prof. Kötz gewonnen zu haben. Die hervorragende Aufbauarbeit von Prof. Kötz hat der Hochschule innerhalb relativ kurzer Zeit ein starkes Profil verschafft. In der deutschen Juristenausbildung, in der hochschulpolitischen Debatte und insbesondere auch auf internationaler Ebene hat die Bucerius Law School erste deutliche Zeichen setzen können. Prof. Hilf wird nun mit Hilfe seiner beeindruckenden internationalen Erfahrungen dieses Profil weiter ausbauen können. Insbesondere als Experte für europarechtliche Fragen wird er an der Spitze der Hochschule neue Akzente setzen können."

Verschiedene Veranstaltungen, u.a. ein international besetztes Forschungssymposion, werden im Frühjahr 2004 die Arbeit des Gründungspräsidenten der Bucerius Law School, Prof. Kötz, würdigen.

Die Bucerius Law School nahm am 1. Oktober 2000 ihren Studienbetrieb auf. Sie ist eine Gründung der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und will einen Beitrag zur Reform der Juristenausbildung leisten und zu Wettbewerb im Hochschulbereich anregen.

Weitere Informationen:
Benedikt Landgrebe, Tel: 040 / 30 706- 127
(Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
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