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Zuverlässige Planungsgrundlage für Hochschulentwicklung

20.12.2003 - (idw) Fachhochschule Lausitz

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur und die Fachhochschule Lausitz schlossen als Ausdruck des neuen Verhältnisses von Staat und Hochschulen und Teil des leistungsorientierten Mittelvergabemodells in Brandenburg eine Zielvereinbarung für die Jahre 2004 bis 2006. Diese unterzeichneten Wissenschaftsministerin, Prof. Dr. Johanna Wanka, und FHL - Präsidentin, Dipl.-Jur. Brigitte Klotz, am 17. Dezember 2003 in Potsdam.

Die Zielvereinbarung bietet beiden Seiten eine zuverlässige Planungsgrundlage für die Hochschulentwicklung. Zugrunde liegen ihr die Rahmenplanung der Ministerin und die strategische Planung der Hochschule. Sie bildet Ziele und Aktivitäten der Hochschule nicht umfassend ab, sondern beinhaltet ausgewählte Vorhaben, die vom Ministerium und von der Hochschule gleichermaßen als vorrangig bewertet werden. Für einzelne strukturbildende Ziele wird eine finanzielle Förderung vereinbart.

Die Hochschule hält ihr breites Spektrum von Studiengängen in den Ingenieur-, Sozial-, Musik- und Wirtschaftswissenschaften weiterhin für eine wesentliche Voraussetzung, um in der strukturschwachen Region Lausitz strukturprägend wirksam zu bleiben.

Zu den strategischen Zielen der Fachhochschule Lausitz in Lehre und Studium gehört die Umstellung aller bestehenden Diplomstudiengänge auf die international vergleichbaren Studienabschlüsse Bachelor und Master. Diese soll für alle technisch orientierten Studiengänge bereits bis zum Wintersemester 2005/2006 erfolgen. In den Studiengang Sozialarbeit/Sozialpädagogik will die Hochschule in Abstimmung mit ihren polnischen Partnern zum Wintersemester 2004/2005 einen integrierten deutsch-polnischen Studienschwerpunkt interkulturelle Sozialarbeit implementieren.

Große Bedeutung misst die Hochschule dem Ausbau ihrer Weiterbildungsangebote bei. Wichtige Teilziele sind hier die Einrichtung eines postgradualen Master-Studienganges Computational Mechanics, eines postgradualen Master- Fernstudienganges Wirtschaftsingenieurwesen und eines postgradualen Fernstudienganges Sozialmanagement.

Im Bereich der Forschung und der Steigerung der Drittmittelfähigkeit setzt sich die Hochschule das strategische Ziel, die Forschungsaktivitäten in der Biotechnologie zu intensivieren. So sollen Forschergruppen zu Wirkstoffen aus Mikroalgen und zu In vitro Engineering von 3-dimensionalem Knorpelgewebe etabliert werden.

Im Bereich des Zusammenwirkens von Wissenschaft und Wirtschaft hat sich die Hochschule das Ziel gestellt, neben den bereits bestehenden dualen Studiengängen im Studiengang Versorgungstechnik eine duale Ausbildung einzuführen. Strategisches Ziel der Hochschule ist die Einrichtung eines Zentrums für Technik, Rehabilitation und Therapie, das fachliche Rehabilitations-, medizin- und biotechnische Kompetenzen bündelt und Synergieeffekte in Lehre und Forschung sowie im Wissens- und Technologietransfer für die kleinen und mittleren Unternehmen der Region nutzbar macht.

Im Rahmen von Hochschulkooperationen beteiligt sich die FH Lausitz am Projekt GIABH (Gemeinsamer internationaler Auftritt der Brandenburgischen Fachhochschulen/ Hochschulen) und wirkt am Aufbau eines Verbundes für Multimedia der Hochschulen Brandenburgs mit.
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