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Lehrbeauftragter der Hochschule Osnabrück wird Europäischer Koordinator

13.03.2014 - (idw) Hochschule Osnabrück

Von der Ostsee bis zur Adria: Kurt Bodewig wird für die Europäische Kommission Verkehrsgroßprojekte für 2400 Kilometer lange Achse realisieren. Sein Gebiet wird der "Baltisch-Adriatische Korridor" sein. Bodewig lehrt seit einigen Jahren Logistik an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück sowie an der Universität Hefei in China. Dort wurde ihm im vergangenen Dezember die Ehrenprofessur (Prof. E. h.) verliehen. (Brüssel/Osnabrück, 12. März 2014) Die Europäische Kommission hat Kurt Bodewig als Europäischen Koordinator" für den Aufbau des transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-V) benannt. Vorab hatte der Lehrbeauftragte der Hochschule Osnabrück den Abgeordneten des Europäischen Parlaments Rede und Antwort zu seiner Person und zu Aspekten der europäischen Verkehrsinfrastrukturpolitik stehen müssen. Kurt Bodewig lehrt seit einigen Jahren Logistik an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück sowie an der Universität Hefei in China. Dort wurde ihm im vergangenen Dezember die Ehrenprofessur (Prof. E. h.) verliehen.

Das vierjährige Mandat der Europäischen Kommission betrifft den Aufbau und die Koordination des "Baltisch-Adriatischen Korridors", einem von neun definierten Gebieten, die ein transeuropäisches Verkehrsnetz bilden sollen. Die 2400 Kilometer lange Achse verbindet die Ostsee mit der Adria und umfasst damit die Straßen- und Schienenverbindungen sowie Umschlagsterminals in Polen, Tschechien, der Slowakei, Österreich, Slowenien und Italien.

Ich freue mich auf die neue Aufgabe, die sich mit meiner Lehrtätigkeit an der Hochschule Osnabrück hervorragend ergänzt. Die europäischen Verkehskorridore sind Voraussetzung für integrale Logistikkonzepte, so Bodewig.

Zu den neuen Aufgaben des ehemaligen Bundesverkehrsministers wird zum einen die Realisierung von Großprojekten zählen, wie zum Beispiel dem Ausbau von Nord-Süd-Schienenverbindungen in Polen. Zum anderen wird es darum gehen, technische oder organisatorische Hindernisse für den reibungslosen Verkehrsbetrieb zwischen den beteiligten Staaten zu beseitigen. Außerdem wird der Logistikexperte den Regierungen der Mitgliedstaaten und der EU-Kommission entsprechende Empfehlungen zu den Finanzierungsmöglichkeiten unterbreiten.

Die Auswahl der Kandidaten erfolgte auf der Basis ihrer Erfahrungen im Bereich der Verkehrspolitik, der Finanzierung und der europäischen Politik. Es handelt sich um Persönlichkeiten, die in ihren bisherigen Positionen erfolgreich internationale Verhandlungen geführt haben, heißt es in einer Stellungnahme der Europäischen Kommission.

Weitere Informationen:
Kurt Bodewig
Lehrbeauftragter der Hochschule Osnabrück
E-Mail: K.Bodewig@hs-osnabrueck.de
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