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Verleihung der Alexander Koenig Medaille(n)

14.03.2014 - (idw) Stiftung Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig, Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere

Mit der Alexander Koenig Medaille ehrten die Alexander-Koenig-Gesellschaft e.V. (AKG) und die Stiftung Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere (ZFMK) in Bonn gleich drei Persönlichkeiten: Ausgezeichnet wurden Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch, Landtagsabgeordnete Renate Hendricks und Staatssekretär a. D. Helmut Stahl für ihre Verdienste in der Unterstützung der Forschungs- und Erweiterungsvorhaben sowie der Bildung des Museums. Die Preisträger werden in ihren nächsten Leben Biologen, wenn man sieht, wie engagiert sie sich für das Museum eingesetzt haben und einsetzen begann Prof. Dr. Wolfgang Wägele, Direktor der Stiftung Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig Leibniz Institut für Biodiversitätsforschung (ZFMK) in Bonn, gut gelaunt seine Begrüßungsrede.

Die Maßnahmen zur Bewältigung der Biodiversitätskrise sind eine große Herausforderung unserer Gesellschaft. Immer mehr Arten gehen verloren, unbeabsichtigt und ungeplant, weil die Wahrnehmung für die Gefahr nicht vorhanden ist. Das Haus brennt und die Bewohner beschäftigen sich mit dem Gießen der Blumen erläuterte Wägele die Situation. Zusammen mit vielen anderen Einrichtungen in Bonn erforscht das Museum Koenig die Situation und Entwicklung der biologischen Vielfalt und die Ursachen des weltweiten Verlustes. Zu nennen sind in diesem Kontext vor allem der Weltbiodiversitätsrat IPBES (Intergovernmental Science Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) oder der Welttreuhandfonds für Kulturpflanzenvielfalt Global Crop Diversity Trust. Gemeinsam stärken diese Forschungseinrichtungen den Standort Bonn auf dem Weg zu einer Gesellschaft mit einer weltweit nachhaltigen Entwicklung. Indem die Ergebnisse politischen Entscheidungsträgern zugänglich gemacht werden, erhalten sie entscheidende Relevanz.

Sichtlich stolz, erfreut und auch ein bisschen gerührt nahmen die Preisträger die Medaillen in Empfang. Sie sind sich einig: Die Exzellenz der Forschung, die herausragende Strahlkraft der Wissenschaft und die Vermittlung von Wissenschaft an die junge Generation sind besondere Kennzeichen des ZFMKs. Jeder der Preisträger hat neben der inhaltlich-sachlichen Kooperation besondere Beziehungen zu der Institution. Mal sind es die Erlebnisse mit den Enkelkindern, die unbedingt in das Museum wollen, mal sind es Hobbys wie die Vogelkunde, mal ist es der zuversichtliche Blick in eine gute Zukunft der Stadt.

Mit den Worten: Was Sie im Großen tun, tun wir im Kleinen und sitzen somit alle in einem Boot lud Dr. Uwe Schäkel, Präsident der AKG, die Gäste zum Empfang ein. Und so wurden in guter Stimmung noch viele gute Gespräche in den Ausstellungen des Museums geführt.

Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig (ZFMK) ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung des Ministeriums für Innovation, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen. Als Leibniz-Institut für die Biodiversität der Tiere hat es einen Forschungsanteil von mehr als 75 %. Das ZFMK betreibt sammlungsbasierte Biodiversitätsforschung zur Systematik und Phylogenie, Biogeographie und Taxonomie der terrestrischen Fauna. Innovative Methoden- und Arbeitsansätze der molekularen Biodiversitätsforschung dienen auch Studien zur Nachhaltigkeit. Die Ausstellung "Unser blauer Planet" trägt zum Verständnis von Biodiversität unter globalen Aspekten bei.


Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören zurzeit 89 Forschungsinstitute und wissenschaftliche Infrastruktureinrichtungen für die Forschung sowie drei assoziierte Mitglieder. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute arbeiten strategisch und themenorientiert an Fragestellungen von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung Bund und Länder fördern die Institute der Leibniz-Gemeinschaft daher gemeinsam. Näheres unterwww.leibniz-gemeinschaft.de
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