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Wie können Feuerwehr, THW & Co auch in Zukunft ihre Aufgaben mit ehrenamtlichen Kräften erfüllen?

17.03.2014 - (idw) Universität Witten/Herdecke

Tagung Bürgerschaftliches Engagement & Zivile Sicherheit am 29. März 2014 in der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung in Herdecke Die Freiwilligen Feuerwehren, das Technische Hilfswerk, die verschiedenen Hilfsorganisationen wie Rotes Kreuz, Johanniter oder Malteser sie alle haben ein Nachwuchsproblem. Die Wehrpflicht ist weggefallen, folglich kommen nicht mehr quasi automatisch junge Menschen zu ihnen, um die Wehrdienstverpflichtung mit anderen Aufgaben zu erfüllen. Außerdem bemerken alle Vereine, ob Sportverein oder im Zivilschutz, dass die Mitglieder weniger werden und die Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu engagieren, deutlich nachlässt, schildert Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange das Problem. Er begleitet mit seinem Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Sicherheitsforschung und Sicherheitsmanagement an der Universität Witten/Herdecke das Projekt Förderung des Ehrenamtes in den Feuerwehren NRW wissenschaftlich, welches vom Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW (MIK) und des Verbands der Feuerwehren in NRW (VdF) durchgeführt wird. In diesem Rahmen richtet er das Symposium Bürgerschaftliches Engagement & Zivile Sicherheit aus.
Die Veranstaltung findet am 29. März 2014, von 10 18 Uhr in der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung in Herdecke, Wetterstraße 60, 58313 Herdecke, statt.

Es werden darin verschiedene Ansätze zur Lösung des Nachwuchsproblems vorgestellt und diskutiert. Einige Organisationen verfolgen den Ansatz, Spezialisten z.B. für logistische Fragen auszubilden, die nur selten gebraucht werden und darum nur wenig belastet sind. Andere schlagen vor, überhaupt von festen Organisationen wegzugehen und Menschen mit bestimmten Fähigkeiten über eine Internetplattform zu vernetzen und da einzusetzen, wo es brennt. Auch die Frage, wann Menschen überhaupt für so ein Engagement offen sind, wird die Tagung diskutieren. Im Moment verlieren viele Organisationen ihre jungen Mitglieder zwischen Schulabschluss und ersten Berufsjahren. Viele studieren dann, ziehen in andere Städte und stehen für das Ehrenamt einfach nicht mehr zur Verfügung, schildert Prof. Lange den Zusammenhang. Aber wir möchten die Idee diskutieren, ob es nicht auch später im Leben wieder attraktiv sein kann, sich im Zivilschutz zu engagieren. Viele suchen ja, wenn es im Beruf gut läuft und die Kinder aus dem Haus sind, eine neue Aufgabe. Mit welchen Anreizen kann man dann locken?

Weitere Informationen bei Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange, 02302/926-814, hans-juergen.lange@uni-wh.de

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1983 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.750 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft. Weitere Informationen:http://www.uni-wh.de/universitaet/presse/presse-details/artikel/wie-koennen-feue... Anhang
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