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2014: Jubiläen in der Chemie

18.03.2014 - (idw) Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Seit wann gibt es die Fotografie? Wer wies einen Zusammenhang nach zwischen Viren und Krebs, und was waren die ersten Kleidungsstücke aus Asbest? Auch in diesem Jahr geben die Nachrichten aus der Chemie Informationen über die Chemie der letzten 200 Jahre. Wer macht nicht wenigstens bei besonderen Ereignissen Fotos? Das wäre unmöglich ohne den Maler Louis Jacques Mandé Daguerre: Der erklärte vor 175 Jahren dem Physiker Dominique François Jean Arago sein Bildaufzeichnungsverfahren. Der wiederum machte es in der französischen Akademie der Wissenschaften publik und die Fotografie war geboren.

75 Jahre später erhielt der Chemiker Theodore William Richards den Nobelpreis für die genaue Bestimmung verschiedener Atomgewichte. Und dass Viren Krebs hervorrufen können, wurde 1964, vor 50 Jahren bekannt: Damals isolierten der Virologe Michael Anthony Epstein und seine Doktorandin Yvonne Barr aus Tumorzellen den nach ihnen benannten Virus. Dieser, aus einem Lymphknoten entnommen, war vorher nur als Erreger des Pfeifferschen Drüsenfiebers bekannt.

Im Jahr 2014 jähren sich außerdem Geburtstage wichtiger Frauen: Maria Coeli etwa wurde vor 250 Jahren geboren. Sie fand heraus, wie sich Asbestfasern verspinnen lassen und stellte daraufhin hitzebeständige Kleidung her. Margot Becke-Goehring würde dieses Jahr ihren 100. Geburtstag feiern sie war die erste Rektorin an einer westdeutschen Universität. Und auch Anne-Marie Staub würde 100 Jahre alt. Sie synthetisierte das erste Antihistaminikum und fand so eine Möglichkeit, allergische Reaktionen zu bekämpfen.

Über weitere Geburts- und Todestage, Nobelpreise und Eckpunkte der Chemie der letzten 200 Jahren berichten Horst Remane und Wolfgang Girnus auch dieses Jahr wieder in den Nachrichten aus der Chemie.
Die PDF-Datei des Beitrags gibt es bei der Redaktion der Nachrichten aus der Chemie unter nachrichten@gdch.de.

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