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Claus Schmiedel überbringt Zusage für Ausbau der Reinhold-Würth-Hochschule

19.03.2014 - (idw) Hochschule Heilbronn

- SPD-Fraktionsvorsitzender folgt Einladung der Stiftung Würth
- Künzelsauer 2012-Studiengänge werden verstetigt, Grunderwerb für weiteren Ausbau Heilbronn/Künzelsau, März 2014. Zu Gast am Künzelsauer Campus der Hochschule Heilbronn, der Reinhold-Würth-Hochschule, war zum Vorlesungsbeginn des Sommersemesters der Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Claus Schmiedel. Mit im Gepäck hatte er die Zusage des Landes Baden-Württemberg für die Verstetigung der 115 Studienplätze aus dem sogenannten Ausbauprogramm Hochschule 2012 sowie eine 50%-Finanzierung eines zu erwerbenden Grundstücks zum weiteren Ausbau der Reinhold-Würth-Hochschule in Künzelsau verbunden mit der Zusage sich für die weitere Entwicklung des Campus einzusetzen.

Vision Campus am Fluss konkretisiert sich
Seit 2012 plant die Hochschule zusammen mit dem Land Baden-Württemberg die Weiterentwicklung des Künzelsauer Campus. Die Vision des Ausbaus der Hochschule sieht ein geschlossenes Areal mit verschiedenen Gebäudekomplexen vor. Dank der bereits Anfang 2013 getätigten großzügigen Zusage von Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth - seit 2005 auch Namensgeber des Campus -, den Ausbau mit 10 Millionen Euro zu unterstützen, können nun die ersten Schritte zur Realisierung des Plans gegangen werden. Verknüpft hatte Würth seinerzeit die Zusage mit der Bedingung einer entsprechenden Ko-Finanzierung durch das Land Baden-Württemberg, die sich nun mit dem Besuch des Fraktionsvorsitzenden Claus Schmiedel konkretisiert.

Finanzierungszusage zur Verstetigung von Studienplätzen und Grunderwerb
Eingeladen zu diesem Besuch hatten Prof. Dr. Dr. h. c. Harald Unkelbach, Geschäftsführer der Adolf Würth GmbH & Co. KG und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Würth und Helmut Jahn, Generalbevollmächtigter der Stiftung Würth. Prof. Unkelbach machte eingangs des Besuchs deutlich, dass die Region Heilbronn zwar den höchsten Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts in Baden-Württemberg aufweise, aber als Region an letzter Stelle bei der Studienplatzrelation pro 1.000 Einwohner stehe. Schmiedel bekannte sich zur regionalen Ausgewogenheit und begrüßte die Anstrengungen insbesondere auch hinsichtlich der Thematik Industrie 4.0, dem Zukunftsprojekt in der Hightech-Strategie der Bundesregierung, mit deren notwendigen Veränderungen und Entwicklungen für die Bereiche des Maschinenbaus, aber auch der Elektrotechnik und der Mechatronik. Hier sehe er auch Möglichkeiten der weiteren Entwicklung der Reinhold-Würth-Hochschule. Gern überbringe er daher die Zusage der Verstetigung der 115 Studienplätze der im Rahmen des Ausbauprogramms 2012 eingerichteten Bachelorstudiengänge Betriebswirtschaft und Sozialmanagement, Energiemanagement und Energieökologie, die ohne diese nur bis 2016 von der Landesregierung finanziert worden wären. Abgerundet wurde diese Zusage durch das Commitment den notwendigen Grunderwerb zum Ausbau des Künzelsauer Campus zu fünfzig Prozent zu übernehmen. Das ist ein wichtiges Signal für die Region, sagte Jahn. Die zweite Hälfte wird die Stiftung zur Förderung der Reinhold-Würth-Hochschule der Hochschule Heilbronn übernehmen.

Ein guter Tag für die Region
Schmiedel verknüpfte die Zusage der Landesregierung mit der Forderung, dass die Hochschule Heilbronn den Ausbau des Campus Künzelsau auch nachhaltig unterstützen müsse. Dieser Aufforderung kam Hochschulrektor Prof. Dr.-Ing. Jürgen Schröder gern nach: Stillstand wäre immer Rückschritt, sowohl in Heilbronn als auch in Künzelsau. Die Hochschule Heilbronn mit ihren Standorten möchte in Zukunft ganz vorne mitspielen, dafür benötigen wir einen weiteren Ausbau an allen Standorten, insbesondere in Künzelsau. Nur mit diesem können wir der demografischen Entwicklung in der Region zuversichtlich entgegenwirken. Durch die räumliche Ermöglichung wird die Grundlage für den weiteren inhaltlichen Ausbau geschaffen. Dr. Matthias Neth, Landrat des Hohenlohekreises, sprach von einem guten Tag für die Region und fordert: Der Masterplan muss nun mit Leben gefüllt werden.

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Hochschule Heilbronn Kompetenz in Technik, Wirtschaft und Informatik
Mit über 8.200 Studierenden ist die staatliche Hochschule Heilbronn die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. 1961 als Ingenieurschule gegründet, liegt heute der Kompetenz-Schwerpunkt auf den Bereichen Technik, Wirtschaft und Informatik. Angeboten werden an den drei Standorten Heilbronn, Künzelsau und Schwäbisch Hall und in sieben Fakultäten insgesamt 47 Bachelor- und Masterstudiengänge. Die enge Kooperation mit Unternehmen aus der Region und die entsprechende Vernetzung von Lehre, Forschung und Praxis werden in Heilbronn großgeschrieben.

Pressekontakt Hochschule Heilbronn: Heike Wesener (Kommunikation und Marketing),

Max-Planck-Str. 39, 74081 Heilbronn, Telefon: 0 71 31-504-499, Telefax: 0 71 31-504-559,
E-Mail: heike.wesener@hs-heilbronn.de, Internet: http://www.hs-heilbronn.de

Pressekontakt Reinhold-Würth-Hochschule: Christa Zeller, Hochschule Heilbronn, Campus Künzelsau
- Reinhold-Würth-Hochschule, Daimlerstr. 35, 74653 Künzelsau, Telefon: 0 79 40-1306-203,
E-Mail: christa.zeller@hs-heilbronn.de, Internet: http://www.hs-heilbronn.de/tw
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