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Präsidentin und zwei Vizepräsidenten gewählt neues Präsidium zum Wintersemester 2014/15

19.03.2014 - (idw) Evangelische Hochschule Nürnberg

Die Versammlung der Evangelischen Hochschule Nürnberg (EVHN) hat die Mitglieder des neuen Präsidiums gewählt: Zur neuen Präsidentin wurde Vizepräsidentin Prof. PD Dr. Barbara Städtler-Mach gewählt. Zwei neue Vizepräsidenten folgen: Prof. Dr. Joachim König und Prof. Dr. Michael Kuch. Die vierjährige Amtszeit der drei neuen Präsidiumsmitglieder beginnt mit dem Wintersemester 2014/15 am 1. Oktober 2014. Präsident Prof. Dr. Hans-Joachim Puch wird nach seiner zweiten Amtszeit zum 30. September 2014 mit Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand gehen. Die drei neuen Präsidiumsmitglieder bringen langjährige Erfahrung im Hochschulbereich mit:

Prof. Dr. Barbara Städtler-Mach (58) war bis zu ihrer Wahl zur Vizepräsidentin der EVHN 2009 für drei Wahlperioden Dekanin der Fakultät für Gesundheit und Pflege. Als Vizepräsidentin setzte sie sich erfolgreich für den Ausbau der Internationalisierung und der Forschungsstrukturen der Hochschule ein. Sie leitet zusammen mit Prof. Dr. Christine Brendebach das Institut für Gerontologie und Ethik der EVHN, das sich mit ethischen Herausforderungen im Gesundheitswesen befasst. 1996 wurde die Theologin und Diakoniewissenschaftlerin Professorin für Anthropologie und Ethik und Gründungsdekanin des neuen Studiengangs Pflegemanagement in Neuendettelsau, der 1998 in die Evangelische (Fach-) Hochschule Nürnberg integriert wurde. 2002 habilitierte die gebürtige Feuchtwangerin an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau über die pastoralpsychologische Bedeutung der Seelsorge mit Kindern.
Als Präsidentin wird Prof. Dr. Barbara Städtler-Mach den Bereich Internationales und Weiterbildung/Wissenstransfer verantworten.

Prof. Dr. Joachim König (57) ist seit 1995 Professor für Allgemeine Pädagogik und Empirische Sozialforschung an der Fakultät für Sozialwissenschaften und ist Leiter des Instituts für Praxisforschung und Evaluation der EVHN. Kürzlich wurde er für den Bereich Ausbildung in die Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) berufen, der er als gewähltes Mitglied bereits seit 2008 angehörte. Seit über 15 Jahren ist Prof. Dr. Joachim König Mitglied der Programmkommission der ConSozial Kongress und Messe für den Sozialmarkt in Deutschland. Er wird zukünftig an der EVHN für das Aufgabenfeld Forschung verantwortlich sein.

Prof. Dr. Michael Kuch (56) ist Professor für Systematische Theologie, Ethik, Homiletik und Studiengangsleiter für den Bachelor-Studiengang Diakonik in der Fakultät für Religionspädagogik, Bildungsarbeit und Diakonik. Von 1999 bis 2010 war er Leiter des Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrums Alexanderbad. Prof. Dr. Michael Kuch trägt als Vizepräsident die Gesamtverantwortung für den Bereich Lehre.

Die Wahlen für das Präsidium wurden vom Landeskirchenrat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern bestätigt. Die wahlberechtigte Versammlung setzt sich aus allen hauptberuflichen Professoren und Professorinnen sowie hauptberuflichen Lehrkräften, Vertreterinnen und Vertretern des nichtwissenschaftlichen Personals und Studierendenvertretern zusammen. Zum 1. Oktober 2014 tritt auch eine neue Grundordnung der EVHN, ähnlich einer Verfassung, in Kraft: Eine der Änderungen wird ein vierköpfiges Präsidium als Hochschulorgan sein, bestehend aus Präsidentin, zwei Vizepräsidenten bisher einer und Kanzler. Kanzler ist wie bisher Kurt Füglein.

Über die Evangelische Hochschule Nürnberg
Die Evangelische Hochschule Nürnberg ist eine überregional anerkannte Hochschule für soziale, gesundheitlich-pflegerische und pädagogische Berufe in Gesellschaft, Diakonie und Kirche. Sie orientiert sich an einem Bildungsbegriff, für den das christliche Menschenbild eine zentrale Grundlage darstellt. Neben der wissenschaftlichen Fundierung von Lehre, Forschung, Fort- und Weiterbildung werden deshalb zusätzliche Themen spiritueller, persönlichkeitsbildender und allgemeinbildender Art angeboten. Studierende werden ergänzend zur beruflichen und wissenschaftlichen Qualifikation zu einer kritischen Reflexion der eigenen Person und ethischer Fragen in Beruf und Gesellschaft angeregt.

Die Hochschule hat mit rund 1300 Studierenden eine überschaubare Größe; kleine Lerngruppen ermöglichen ein persönliches Miteinander von Lehrenden und Studierenden. Als staatlich anerkannte Hochschule der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern kooperiert sie mit angesehenen Einrichtungen der Praxis und anderen Hochschulen im In- und Ausland.
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