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Förderung für innovative Lehr-Lern-Projekte an Sachsens Universitäten

21.03.2014 - (idw) Universität Leipzig

Das Hochschuldidaktische Zentrum Sachsen (HDS) fördert ab April im Rahmen des Verbundprojektes "Lehrpraxis im Transfer" (LiT) und des Qualitätspakts Lehre des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wieder fünf innovative Lehr-Lern-Projekte an sächsischen Universitäten. Darunter ist auch eines an der Universität Leipzig. Diese hochschulübergreifenden Projekte haben das Ziel, die Qualität der Lehre und damit das studentische Lernen zu verbessern. Schwerpunkte sind fachspezifische Herausforderungen der Lehre und des Lernens sowie der Einsatz neuer Medien in der Hochschullehre. Gefördert wird unter anderem das Vorhaben "Neue Medien in den Geisteswissenschaften in Lehre und Forschung" an der Universität Leipzig.

Dabei sollen in den Altertumswissenschaften Lehrveranstaltungen konzipiert werden, die den Teilnehmenden den sicheren Umgang mit neuen Medien vermitteln. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit zwischen dem Lehrstuhl für Alte Geschichte der Universität Leipzig und der Professur für Angewandte Linguistik sowie dem Medienzentrum der TU Dresden.

Zum dritten Mal unterstützt das HDS innerhalb des Verbundprojekts "Lehrpraxis im Transfer" innovative Lehr-Lern-Projekte. Zwölf Anträge waren von den sächsischen Universitäten eingereicht worden, von denen der Wissenschaftliche Beirat des HDS gemeinsam mit dem Studentischen Beirat des Verbundprojekts sowie dem Arbeitskreis E-Learning der Landesrektorenkonferenz fünf Lehr-Lern-Projekte auswählte. Diese werden von April 2014 bis März 2015 aus den Mitteln des BMBF finanziert. Umgesetzt werden sie in hochschulübergreifender Zusammenarbeit, was den intensiven Austausch zwischen den Lehrenden in Sachsen fördert.

Beteiligt an dem Verbundprojekt "Lehrpraxis im Transfer" sind alle sächsischen Universitäten: TU Bergakademie Freiberg, TU Chemnitz, TU Dresden mit dem IHI Zittau und die Universität Leipzig. Koordiniert wird es vom Hochschuldidaktischen Zentrum Sachsen (HDS), das an der Universität Leipzig angesiedelt ist. Das Hochschuldidaktische Zentrum Sachsen (HDS) ist eine gemeinsame zentrale Einrichtung von zwölf Hochschulen in Sachsen und wurde gegrundet, um die Qualität der Lehre zu verbessern.

Weitere Projekte sind:

"Entwicklung eines Leitfadens zur Förderung interdisziplinärer Kompetenz von Praxisseminaren am Beispiel der Erstellung des Domführers "Der Freiberger Dom - Architektur als Sprache" (TU Chemnitz, TU Dresden)

"eTUaction - education Technischer Universitäten in action" (TU Chemnitz, TU Dresden)

"Flipped Classroom in der Wirtschaftsinformatik" (TU Bergakademie Freiberg, TU Chemnitz)

"SPAts - Entwicklung eines kompetenzorientierten Online-Self-/Peer-Assessments zur selbstgesteuerten und kooperativen Prüfungsvorbereitung im Bereich Thermodynamik und Supply Chain Management" (TU Dresden, IHI Zittau)

Die Förderung von innovativen Lehr-Lern-Projekten erfolgt jährlich. Die nächste Ausschreibung wird Mitte Juni 2014 veröffentlicht. Weitere Informationen sowie Kontaktdaten sind zu finden unter: http://www.lehrpraxis-im-transfer.de.

Weitere Informationen:

Benjamin Engbrocks
Telefon: +49 341 97 30026
E-Mail: koordination@lehrpraxis-im-transfer.de
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