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IHK NRW trifft Fraunhofer: Wir in NRW für die Energiewende

21.03.2014 - (idw) Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

Steigende Energiepreise bringen die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen an ihre Belastungsgrenze. Bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Fraunhofer-Gesellschaft diskutierten mehr als 100 Teilnehmer aus Wirtschaft und Wissenschaft mögliche Beiträge von Industrie und Forschung zum Gelingen der Energiewende. Der Informationsabend fand am 20. März im Oberhausener Fraunhofer-Institut UMSICHT statt. »Trotz der Belastungen stellen sich die Unternehmen den Herausforderungen der Energiewende, und wollen den eingeschlagenen Weg konstruktiv begleiten«, sagte Jutta Kruft-Lohrengel, Präsidentin der IHK zu Essen: »Neben einer umweltverträgliche Energieversorgung ist die nationale und internationale Wettbewerbsfähigkeit für unsere Betriebe von zentraler Bedeutung. Daher benötigen wir innovative Lösungen.«

Energiewende - Lösungen aus Industrie und Forschung

Professor Dr. Alfred Gossner, Vorstand Finanzen, Controlling und IT der Fraunhofer-Gesellschaft betonte: »Die Energiewende stellt eine gewaltige Herausforderung dar, die aber auch ein erhebliches Chancenpotenzial für die deutsche Wirtschaft aufweist. Insbesondere der starke Mittelstand in Deutschland kann mit innovativen Lösungen davon profitieren und einen Beitrag für eine nachhaltige Energieversorgung der Zukunft leisten.«

Wie Unternehmen von der anwendungsnahen Forschung bei Fraunhofer profitieren und so ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken können, zeigten Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts IMS aus Duisburg und von Fraunhofer UMSICHT. Gemeinsam mit Transferpartnern aus der Industrie stellten sie Möglichkeiten zur effizienteren Energienutzung vor. Chancen bieten leistungsfähige elektrische Energiespeicher zur Eigenstromnutzung, wie Redox-Flow-Batterien, aber auch thermische Speicher für ungenutzte Abwärme. Zusätzlich präsentierten sie Lösungen zur Verbesserung des Raumklimas.

»Die Praxisbeispiele zeigen, wie Technologietransfer heute funktioniert: Die Wirtschaft liefert die Fragestellungen, die Forschung die passenden Antworten,« erklärte Michael F. Bayer, der die Veranstaltung als innovationspolitischer Sprecher von IHK NRW moderierte. Bayer ist sich sicher: »Wenn Wissenschaftler eng mit regionalen Unternehmen kooperieren, und wenn Forschungsergebnisse der Wirtschaft schnell und effizient zur Verfügung gestellt werden, dann können wir in NRW ein entscheidenden Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten.« Weitere Informationen:http://www.umsicht.fraunhofer.de/de/presse-medien/2014/nrw-energiewende-ihk.html
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