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Studium Generale der Universität Tübingen im Sommersemester 2014

24.03.2014 - (idw) Eberhard Karls Universität Tübingen

Im Sommersemester 2014 bietet die Universität Tübingen wieder acht Vorlesungsreihen im Rahmen des Studium Generale an. In ihren Vorträgen machen sich Referenten auf die Suche nach dem Schwäbischen, beleuchten das WM-Land Brasilien oder fragen nach den Herausforderungen, die Campusgestaltung mit sich bringt. Die Veranstaltungen sind kostenlos und stehen allen Interessierten offen, Studierende können sich für den Besuch ECTS-Punkte anrechnen lassen. Alle Veranstaltungen finden im Kupferbau der Universität, Hölderlinstr. 5, statt.

In der Reihe Schlüsseltexte der Weltliteratur I (Montag, 20.15 Uhr, HS 21) rückt Professor Jürgen Wertheimer das älteste Phänomen kulturellen Ideenaustauschs ins Zentrum: das geschriebene Wort. Seine Vorlesungen beschäftigen sich mit Texten und Autoren, die weltliterarische Bedeutung erlangt haben, vom Koran über Moby Dick bis zu Franz Kafka.

Die Ringvorlesung Das Schöne und das Wilde Wie klassisch ist die deutsche Klassik? (Dienstag, 18.15 Uhr, HS 22) beleuchtet Ursprung und Ausprägung der deutschen Literatur um 1800. Wie klassisch und wie deutsch sind die Werke von Goethe, Kleist und Wieland tatsächlich? Die Reihe wird organisiert von Professorin Frauke Berndt und Professor Jörg Robert vom Deutschen Seminar. Ehrengast ist hier der weltweit führende Goethe-Forscher und Humboldt-Forschungspreisträger Professor David Wellbery von der University of Chicago.

Wir unterscheiden Menschen nach Alter, sexueller Orientierung, Ethnizität oder Geschlecht Kriterien, die uns die Natur vorzugeben scheint. Und doch lassen sie sich erst durch die Brille der Kultur erschließen, wie die Reihe Ist doch klar! Wie Differenzen natürlich gemacht werden (Dienstag, 18.15 Uhr, HS 21) zeigen möchte. Das Zentrum für Gender- und Diversitätsforschung der Universität Tübingen hat die Ringvorlesung organisiert, die Denkschubladen aus der Sicht verschiedener Fachbereiche untersucht.

Mit einem weltwirtschaftlichen Aufsteiger und dem Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft be-schäftigt sich die Reihe Brasilien: Aufstieg eines Entwicklungslandes zum Global Player (Dienstag, 20.15 Uhr, HS 21). Die Geographen Professor Rainer Rothfuß und Professor Gerd Kohlhepp organisieren die Vorlesungen, die so unterschiedliche Aspekte des Schwellenlandes thematisieren wie regionale Ungleichheiten, wirtschaftliches Potenzial, Sozialkonflikte, Stadtentwicklung, Außenpolitik, den Umgang mit den Regenwäldern Amazoniens oder die Wurzeln organisierter Kriminalität in Brasilien.

Vieles soll heute fit gemacht werden: Unternehmen, Parteien, Krankenhausstandorte. In Fit für die Zukunft (Mittwoch, 18.15 Uhr, HS 21) geht es um die Fitness der Menschen: Wie bleiben wir auf Dauer gesund? Welche Rolle spielt Sport in der modernen Gesellschaft und wo liegt die Zukunft der Sportvereine oder des Schulsports? Tübinger Sportwissenschaftler organisieren die Reihe zum 175-jährigen Jubiläum des Instituts für Sportwissenschaft.

Was ist schwäbisch? (Mittwoch, 18.15 Uhr, HS 22) fragt das Institut für Geschichtliche Landeskunde der Universität Tübingen anlässlich seines 60-jährigen Bestehens. In der Ringvorlesung wird untersucht, was das zweifellos vorhandene schwäbische Selbstbewusstsein ausmacht und wie es entstand. Thematisiert wird die Entwicklung des Raumbegriffs Schwaben genauso wie die der alemannischen und schwäbischen Dialekte oder der vielgerühmte Fleiß der Schwaben. Professor Paul Freedman von der Universität Yale spricht als Gastreferent über die Schwäbische Küche.

Das Institut für Ökumenische und Interreligiöse Forschung, 1964 von Hans Küng gegründet, feiert seinen 50. Geburtstag mit der Reihe 50 Jahre Ökumene und Religionsdialog Ein Rückblick im Interesse der Zukunft (Mittwoch, 20.15 Uhr, HS 22). Die Wissenschaftler des Instituts bilanzieren dessen Geschichte, betrachten den interreligiösen Dialog und die Chancen der Ökumene innerhalb des Christentums und darüber hinaus. Die abschließende Vorlesung ist zugleich Antrittsvorlesung der neuen Institutsdirektorin Professor Johanna Rahner.

Immer mehr sanierungsbedürftige Universitätsgebäude, steigende Energiekosten und eine wachsende Zahl Studierender sowie die Frage einer nachhaltigen Entwicklung: Die Herausforderungen, die das mit sich bringt, beleuchtet Die Haut der Universität Herausforderung Unibau (Donnerstag, 18.15 Uhr, HS 22). Referenten analysieren Notwendigkeiten und Chancen, Aspekte wie energetische Sanierung und erneuerbare Energien, Denkmalschutz und Sicherheit. Organisiert wird die Reihe von Sigi Lehmann als Vorsitzender der Karola-Plassmann-Bahl-Stiftung gemeinsam mit Professor Thomas Potthast für den Beirat für Nachhaltige Entwicklung der Universität Tübingen.


Das Programm liegt an der Universität Tübingen und im Buchhandel aus. Darüber hinaus kann es unter sekretariat[at]hochschulkommunikation.uni-tuebingen.de oder unter Telefon 29-77851 bestellt werden. Weitere Informationen:http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/studium-generale.html
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