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Erfahrungsaustausch der Regionalgruppe Nord des Alumniclubs.net in Lübeck

26.03.2014 - (idw) Fachhochschule Lübeck

Am 25.3.2014 trafen sich rund 20 Vertretungen von Hochschulen aus den nördlichen Bundesländern Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Bremen und Niedersachsen, allesamt mit Alumniarbeit an ihren Hochschulen betraut, zu einem Erfahrungsaustausch an der Fachhochschule Lübeck. Das Thema des Regionaltreffens NORD war bestimmt durch eine Bestandsaufnahme der personellen und infrastrukturellen Ausstattung sowie die strukturelle Anbindung an die jeweilige Hochschule bzw. Institution.
Begrüßt wurden die Gäste von FH-Präsident Prof. Dr. Stefan Bartels, der die Kultur der Alumniarbeit in Deutschland noch als sehr stiefmütterlich bezeichnete, insbesondere vor dem Hintergrund der Stellen- und Finanzausstattung der Hochschulen. Dennoch stellte er klar, dass die Arbeit der Alumniorganisationen an Hochschulen einen immens wichtigen Beitrag leisten, den kulturellen Wandel inbezug auf Ehemaligenpflege und bindung zu unterstützen.

Bis in den späten Nachmittag diskutierten die Teilnehmerinnen über praktischen Herangehensweisen in der Alumniarbeit und tauschten ihre Erfahrungen dazu aus. Als Ergebnis dieses Tages stellten sie einen Zusammenhang zwischen der inhaltlichen Anbindung der Alumniarbeit an bestimmte Hochschulabteilungen, den Organisationsformen des Alumni-Managements einerseits sowie den Zielstellungen und Erfolgsaussichten der Alumniarbeit andererseits her. Fazit war, dass die fachliche Orientierung der Alumniarbeit mehr oder weniger bestimmt, wo die Organisation innerhalb der Hochschule eingebunden ist. Somit hängt auch die Bedeutung der Alumniarbeit davon ab, wo sie in der Hochschule angesiedelt und wie sie personal- und sachmäßig ausgestattet ist. Ein weiteres Ergebnis war, dass Alumniorganisationen in privat finanzierten Hochschulen sich autonomer aufgestellt sehen als in öffentlichen Hochschulen.

Ergebnisse inbezug auf eine erfolgreiche Alumniarbeit ließen sich wegen der heterogenen Strukturen und unterschiedlichen Ausstattungen nur als allgemeingültige Hinweise und Empfehlungen definieren. So wurde eine möglichst frühzeitige und verbindliche Kontaktaufnahme als erste erfolgversprechende Maßnahme für eine langfristige und nachhaltige Bindung von Ehemaligen herausgestellt. Ebenso empfiehlt es sich, die spezielle wissenschaftliche Community nicht zu durchbrechen, indem versucht wird, ein die gesamte Hochschule umfassendes und über alle Fachbereiche bzw. Institute hinausgehendes Alumnimanagement zu installieren. Hierbei ist eher die fachliche Beziehung zu berücksichtigen.
Um den kulturellen Wandel zu unterstützen und Hochschulleitung wie auch Studierende für das Thema zu sensibilisieren, empfiehlt sich die Einbeziehung weiterer Dienstleistungen wie bspw. Career Service, Weiterbildungsangebote oder auch Fördervereine. Dienlich sind auch externe Instrumente und die Inanspruchnahmen von Angeboten wie bspw. das Deutschlandstipendienprogramm u.a.. Weitere Informationen:http://www.fh-luebeck.de
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