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Hans Kupczyk Gastprofessur an Prof. Yoshiaki Nakano

27.03.2014 - (idw) Universität Ulm

Professor Yoshiaki Nakano von der Universität Tokio wird neuer Kupczyk-Gastprofessor an der Universität Ulm. Sein Forschungsschwerpunkt: Materialforschung zu Solarzellen und Glühbirnen der Zukunft. Professor Yoshiaki Nakano von der Universität Tokio wird neuer Kupczyk-Gastprofessor. Am Montag, 7. April (17.00 Uhr), verleiht Universitätspräsident Professor Karl Joachim Ebeling dem japanischen Wissenschaftler die Gastprofessur bei einer Feierstunde im Senatssaal der Universität Ulm. Während seines Deutschland-Aufenthalts ist Nakano am Institut für Optoelektronik bei Professor Ferdinand Scholz angesiedelt, wird seine Arbeiten aber auch bei einer Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Dresden vorstellen und sich mit Kollegen in München und Stuttgart austauschen. Der Gastgeber Scholz ist von dem breiten Forschungsspektrum des Elektroingenieurs rund um Halbleitermaterialien in der Optoelektronik beeindruckt: Ursprünglich hat Yoshiaki Nakano zu Materialien für die optische Datenkommunikation geforscht. Prominentestes Beispiel ist sicher die Datenübertragung per Glasfaser, auf der unser Internet und die moderne Kommunikation basieren, sagt Scholz. Inzwischen sei der Tokioter Professor zudem auf magnetische Halbleiter und Solarzellen spezialisiert um nur einige Beispiele zu nennen. Am renommierten Research Center for Advanced Science and Technology kombiniert er verschiedenste Materialien, mit denen sich sowohl die Leistung von Solarzellen als auch von Leuchtdioden optimieren lässt. Bei der Herstellung müssen winzige Defekte tunlichst vermieden werden. Dies ist ein Schwerpunkt Professor Nakanos.

Im Zuge der Feierstunde an der Uni Ulm spricht Nakano über seine Materialforschung und legt den Schwerpunkt auf Verbindungs-Halbleiter für die Licht- und Energieerzeugung. Eines Tages könnten seine grundlegenden Erkenntnisse Meilensteine auf dem Weg zu hocheffizienten Solarzellen und sparsamen Leuchtmitteln sein. Professor Scholz, der Nakano bei der Verleihung vorstellen wird, freut sich auf kollegiale Diskussionen und hofft, von dem japanischen Kollegen viel zu lernen.

Die Hans-Kupczyk-Stiftung fördert Wissenschaft, Bildung und Erziehung. Regelmäßig verliehene Gastprofessuren an der Uni Ulm ermöglichen den wissenschaftlichen Austausch und das über Grenzen hinweg.

Weitere Informationen: Prof. Dr. Ferdinand Scholz, Tel.: 0731 50-26052

Verantwortlich: Annika Bingmann
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