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Ausstellung über jüdisches Leben in Tschechien

14.01.2004 - (idw) Technische Universität Chemnitz

Dass das jüdische Leben in Osteuropa wieder aufblüht, zeigt eine Ausstellung der Konrad-Adenauer-Stiftung an der TU

Durch Krieg und Holocaust wurde das jüdische Leben in Mittel- und Osteuropa auf grausame Weise ausgelöscht. Heute erlebt das Judentum insbesondere im Osten Europas eine kleine Renaissance. Gemeinden entstehen wieder, Synagogen werden aufgebaut. Vom 20. Januar bis 9. Februar 2004 widmet sich an der TU Chemnitz eine Ausstellung der Konrad-Adenauer-Stiftung dem jüdischen Leben speziell in der Tschechischen Republik.

Am 20. Januar 2004 wird die Ausstellung "Jüdisches Leben in der Tschechischen Republik" um 17 Uhr im Zentralen Hörsaal- und Seminargebäude, Reichenhainer Str. 90, eröffnet. Anwesend sein werden neben Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes, Rektor der TU Chemnitz, und Prof. Dr. Beate Neuss, stellvertretende Vorsitzende der Konrad-Adenauer Stiftung und Chemnitzer Politikwissenschaftlerin, auch der Generalkonsul der Tschechischen Republik, Milan Dufek. Den Einführungsvortrag zum Thema "Hoffnungen und Gefahren beim jüdischen Neuanfang in Mitteleuropa" hält der Schriftsteller und Übersetzer Peter Ambros, der zugleich zweiter Vorsitzender der jüdischen Gemeinde in Chemnitz ist.

Die Informationsausstellung widmet sich zum einen den jüdischen Gemeinden in der Tschechischen Republik, zum anderen zeigt es Fotos des tschechisch-jüdischen Fotografen Jan Parkman, in denen er das jüdische Leben in Prag porträtiert. "In Deutschland ist nur wenig über das neue und lebendige jüdische Leben in Osteuropa bekannt", so Prof. Dr. Beate Neuss, die an der TU Chemnitz die Professur für Internationale Politik innehat. "Die Ausstellung soll zeigen, welche Rolle Deutschland heute für die in Mittel- und Osteuropa lebenden Juden spielt."

Wichtiger Hinweis für die Medien: Zur Ausstellungs-Eröffnung mit anschließendem Empfang sind alle Vertreter der Medien am 20. Januar um 17 Uhr herzlich eingeladen. Es besteht die Möglichkeit zu Film- und Fotoaufnahmen.

Weitere Informationen gibt die Konrad-Adenauer-Stiftung, Büro Leipzig, unter Telefon (03 41) 30 54 70 oder per E-Mail kas-leipzig@kas.de .
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