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Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien: zwischen Sozialraumorientierung und Spezialisierung

01.04.2014 - (idw) Universitätsklinikum Ulm

Einladung für Medien zur Fachtagung
Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien
im Spannungsfeld zwischen
Sozialraumorientierung und Spezialisierung
in Berlin am Mittwoch, 2. April 2014, von 10.30 bis 17.00 Uhr
Maritim Hotel Berlin (Stauffenbergstraße 26)
Pressegespräche ab 9.30 Uhr möglich Viele Fälle von Missbrauch und Kindesvernachlässigung und Skandale in der Kinder- und Jugendhilfe haben in Deutschland das Thema Kinderschutz stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Obwohl das seit 2012 neue Bundeskinderschutzgesetz Ärzten, Mitarbeitern medizinischer Einrichtungen und der Jugendhilfe bessere Hilfsmöglichkeiten einräumt, ein Kind in Notlage zu unterstützen, ist die Dunkelziffer vermuteter Kindesvernachlässigung und -missbrauch hoch.

Wie kann Kinderschutz effektiv organisiert werden?
Wie kann der Staat familiäre Hilfe anbieten, die über eine "Inobhutnahme des Kindes hinausgeht, wenn Eltern psychisch krank oder suchtabhängig sind? Wie können Hilfen für Familien in ihrer Wohnnähe leicht zugänglich angeboten werden? Allerdings muss zunächst geklärt werden, wie erfolgreich oder problema-tisch eine kommunale Kinder- und Jugendhilfe arbeitet bislang hat sich keine deutsche Kommune bereit erklärt, ihren Erfolgsstatus von externen Fachleuten überprüfen zu lassen.

Anders in der Schweiz: Die Stadt Zürich beauftragte ein Konsortium unter der Leitung von Dr. Andreas Jud (Hochschule Luzern, Soziale Arbeit) und Prof. Dr. Jörg Fegert (Ärztlicher Direktor der Ulmer Uniklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie) und ihre Teams mit einer Evaluation der Arbeit der Sozialen Dienste. Fegert ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie und stellvertretender Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats für Familienfragen im Bundesfamilienministerium. Mit dem Bundesmodellprojekt Guter Start ins Kinderleben trug er wesentlich zur Entwicklung und zur Regelung lokaler Netzwerkstrukturen in den Frühen Hilfen im Landeskinderschutzgesetz Rheinland-Pfalz sowie im Bundeskinderschutzgesetz bei.

Ziel der Fachtagung: Die Stiftung Ravensburger Verlag unterstützt durch Förderung der Berliner Fachtagung die Veröffentlichung und die Diskussion über die Analyse der Ulmer und Luzerner Wissenschaftler und die daraus entstandene Strategie der Stadt Zürich. Die Tagung soll einen Anstoß für Evaluationen in Deutschland geben.

Die Zielgruppe: Die Tagung richtet sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Jugendhilfeplaner, Amts- und Jugendhilfe-Träger sowie Verantwortliche in Kommunen, Landkreisen und Kinderschutz.
Interessierte Journalist/innen haben Gelegenheit, ganztägig an der Fachtagung teilzunehmen. Um Anmeldung wird gebeten. Vor Veranstaltungsbeginn besteht ab 9.30 Uhr die Möglichkeit zu Statements, Fotos und Hintergrundgesprächen mit den Veranstaltern.

Medien-Information und Anmeldung zur Teilnahme:
Andrea Reidt, Stiftung Ravensburger Verlag, Projektleitung und Öffentlichkeitsarbeit,
stiftung.ravensburger@andreareidt.de
Telefon 0611-2046365. Mobil in Berlin am 2. April: 0173-6610015.
Weitere Informationen zur Stiftung: www.stiftung.ravensburger.de
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