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Platon und die Sprache

01.04.2014 - (idw) Eberhard Karls Universität Tübingen

Tübinger Platon-Tage vom 10. bis 12. April 2014: Wissenschaftler diskutieren den aktuellen Stand der Platon-Forschung Vom 10. bis zum 12. April 2014 finden an der Universität zum vierten Mal die internationalen Tübinger Platon-Tage statt. Sie sind von der Idee getragen, die Tübinger Platon-Tradition im In- und Ausland durch neue Impulse aus der zeitgenössischen Forschung lebendig zu halten. Unter dem Thema Platon und die Sprache ist der Blick diesmal auf die vielfältigen Bezüge gerichtet, in denen der Mensch im Werk und in der Philosophie Platons als sprachliches Wesen erscheint. Es wird aber auch gefragt, in welchem Verhältnis der göttliche Logos zum menschlichen Logos steht, wie philosophisches und sophistisches Sprechen zusammengehören und in welcher Beziehung mündliche Sprache und Verschriftlichung zueinander stehen. Einige Vorträge beschäftigen sich mit sprachlicher Gestaltung und Komposition sowie Dramaturgie der Platonischen Dialoge und deren Dialogizität.

Im Forum Scientiarum (Doblerstraße 33) sprechen dazu die Professoren Stefan Büttner, Francisco Lisi, Igor Mikecin, Jan Opsomer, Jürgen Trabant und Maddalena Vallozza. Eingeladen sind zudem Nachwuchswissenschaftler aus dem In- und Ausland. Doktoranden und Habilitanden aus Tübingen erhalten die Gelegenheit, ihre Forschungsergebnisse zu Platon und dem Platonismus vor einem Fachpublikum zu präsentieren. Zur Tagung ist auch wieder ein studentischer Referent eingeladen. Die Tagung steht allen Interessierten offen und ist kostenlos, es ist keine Anmeldung erforderlich.

Am Freitag, den 11. April, um 20 Uhr veranstaltet das Tübinger Zimmertheater (Bursagasse 16, 72070 Tübingen) unter dem Titel Dialog und Wahrheit eine öffentliche Lesung mit dem Schauspieler Endre Holéczy und dem Intendanten Axel Krauße zum Tagungsthema. (Eintritt 7 Euro/Studierende 5 Euro)

Die internationalen Tübinger Platon-Tage werden gemeinsam veranstaltet von Professor Irmgard Männlein-Robert aus dem Philologischen Seminar, Dietmar Koch aus dem Philosophischen Seminar und Dr. Niels Weidtmann vom Forum Scientiarum der Universität Tübingen. Die Tagung richtet sich neben dem Fachpublikum vor allem an Tübinger Studierende und Nachwuchswissenschaftler, um diesen aktuelle Wissenschaft nahe zu bringen und sie in den Dialog einzubinden. Die Tübinger Platon-Tage finden alle zwei Jahre statt. Die Themen orientieren sich an zentralen Fragestellungen zu Platons Dialogen und Philosophie. Aber auch die Platonrezeption in Kaiserzeit, Spätantike und Renaissance soll berücksichtigt werden.

Die Platon-Tage 2014 werden vom Universitätsbund Tübingen unterstützt. Weitere Informationen und Programm unter: www.forum-scientiarum.uni-tuebingen.de/platon-tage

Kontakt:
Prof. Dr. Irmgard Männlein-Robert
Universität Tübingen
Philologisches Seminar
Lehrstuhl für Griechische Philologie
Telefon +49 7071 29-72368
irmgard.maennlein-robert[at]uni-tuebingen.de
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