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Erster Preis für Dr. David Brian Kaiser vom ZALF

02.04.2014 - (idw) Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V.

Der Ingenieurtechnische Verband für Altlastenmanagement und Flächenrecycling e.V. (ITVA) hat die Dissertation Evaluierung vorhandener Verfahren und Daten zur Beurteilung der Resorptionsverfügbarkeit ausgewählter Schadstoffe von David Brian Kaiser mit dem ersten Preis als herausragende Abschlussarbeit ausgezeichnet. Bewertet wurden Abschlussarbeiten, die durch innovative, praxisgerechte Lösungsansätze und interdisziplinäre Arbeitsweisen erfolgreich zu einem nachhaltigen Umgang mit dem Boden, dem Grundwasser und den Flächen- und Energieressourcen beitragen. Die Preisverleihung fand anlässlich des Altlastensymposiums 2014 am 20.03.2014 im Rahmen des Programmschwerpunktes Hochschule trifft Praxis statt, wo David Brian Kaiser seine Arbeit als Fachvortrag öffentlich vorstellte. Das Altlastensymposium 2014 ist die entscheidende Kommunikationsplattform des Jahres für Entscheidungsträger, Fachleute und Bearbeiter aus den Bereichen Altlastenmanagement und Flächenrecycling. Im Mittelpunkt des diesjährigen Symposiums stand das Thema Flächeninanspruchnahme. Der Ansatz der Resorptionsverfügbarkeit kann zukünftig eine bedeutende Rolle spielen, den teils ungebremsten Flächenverbrauch in der Bundesrepublik Deutschland zu reduzieren, was David Brian Kaiser in seiner Dissertation eindrucksvoll darlegt. Das Thema der Dissertation steht im engen Zusammenhang mit den Arbeiten des Wissenschaftlichen Begleitvorhabens "Nachhaltiges Landmanagement (Innovative Systemlösungen / Modul B)", in dem David Brian Kaiser als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung ZALF tätig ist.

Der Ingenieurtechnische Verband für Altlastenmanagement und Flächenrecycling e.V. (ITVA) wurde 1990 mit Unterstützung des damaligen Bundesumweltministers Klaus Töpfer als politisch und wirtschaftlich unabhängiger technisch-wissenschaftlicher Verein gegründet. Unter dem Leitbild des ITVA ("Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz: Neue Chance für alte Flächen") ist es das Ziel, vorgenutzte Flächen wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückzuführen und damit den Flächenverbrauch zu reduzieren unter Anwendung und Weiterentwicklung von Wissenschaft und Technik. Ziele sind die Förderung des Fachdialogs (national und international), Bündelung von Kompetenzen und Aufzeigen von Lösungswegen im nachhaltigen und effizienten Umgang mit Boden und Grundwasser. Hier spielt das 30-ha-Flächenverbrauchsziel der Bundesregierung eine entscheidende Rolle. Der ITVA veröffentlicht Ergebnisse in seiner Fachzeitschrift altlasten spektrum und über das jährliche Altlastensymposium. (Quelle: http://www.itv-altlasten.de/der-itva/)
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